Donnerstag startet der 47. Christkindlmarkt

Am Dom- und Residenzplatz

Donnerstag startet der 47. Christkindlmarkt

Der Salzburger Christkindlmarkt öffnet am Donnerstag, dem 18. November, seine Pforten für die Besucher.

Am Donnerstag startet der 47. Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz. Strenge Sicherheits- und Hygieneauflagen ermöglichen die Eröffnung. In Abstimmung mit der Salzburger Gesundheitsbehörde wird ein umfangreiches Covid-19 Präventionskonzept umgesetzt. Um die Kontaktmöglichkeiten und die Verweildauer am Markt gering zu halten, mussten zahlreiche kulturelle Veranstaltungen abgesagt werden. Die beliebte Tradition der Turmbläser findet wie gewohnt statt.

Wolfgang Haider, Obmann des Vereins Salzburger Christkindlmarktes, freut sich auf die Besucher des Marktes und appelliert gleichzeitig an sie, alle Regeln genau zu befolgen. "Wichtig ist uns auch, dass die Abstände eingehalten werden und dass Speisen und Getränke im Gehen konsumiert werden. Die Verweildauer an den Ständen soll so kurz wie möglich sein." Daher auch das Motto des diesjährigen Christkindlmarktes: 'Mit Abstand und Bewegung einen der schönsten Christkindlmärkte der Welt genießen'.

Umfangreiches Covid-19 Präventionskonzept ermöglicht die Eröffnung

Alle Besucher des Salzburger Christkindlmarktes müssen eine FFP2-Maske tragen und, sofern sie etwas konsumieren oder kaufen möchten, einen 2-G-Nachweis vorweisen. Für den erbrachten Nachweis erhalten sie an vier definierten Ausgabestellen sowie an einigen ausgewählten Marktständen ein Armband. Das Armband berechtigt zur Konsumation von Speisen und alkoholfreien Getränken - der Ausschank von Alkohol ist bis 30.11. verboten - sowie zum Kauf von Waren. Gäste, die sich länger als 15 Minuten an einem Stand aufhalten, müssen sich zusätzlich registrieren. Das kann vorausplanend zu Hause erfolgen, direkt an den Check-in-Bereichen oder auch durch einfaches Scannen eines QR-Codes.

Großes Angebot an Handwerkskunst / Turmbläser spielen am Donnerstag und an den Adventsamstagen

Wie gewohnt bietet der Salzburger Christkindlmarkt auch in diesem Jahr außergewöhnliche Handwerkskunst. "Viele Aussteller und Ausstellerinnen sind in ihren Bereichen Künstler und bieten handgemachte Unikate", weiß Haider. Dazu zählen Schnitzereien, handverzierte Glas- und Christbaumkugeln, Keramikgegenstände, Gewürzsträuße, Kerzen, Wachsfiguren sowie ein großes Angebot an Weihnachtsdekoration. Neu ist in diesem Jahr: am Domplatz bietet ein Aussteller handgefertigten Schmuck aus hochwertigen Materialien an und am Residenzplatz kann man Textilien und Lederprodukte individuell besticken und gravieren lassen.

Um größere Ansammlungen von Personen zu verhindern, wird ein Großteil der kulturellen Veranstaltungen, wie der Krampus- und der Perchtenlauf, in diesem Jahr nicht wie üblich stattfinden. Festhalten möchte man jedoch am traditionellen Turmblasen. Die bei den Salzburgerinnen und Salzburgern sehr beliebten Darbietungen der Turmbläser sollen wie gewohnt an den Donnerstagen und an den Adventsamstagen stattfinden. Auch das Singen vor dem Dom soll wochentags stattfinden.

Christbaum kommt aus dem Salzburger Flachgau

Der Christbaum des Salzburger Christkindlmarktes kommt in diesem Jahr aus dem Flachgau. Ausgewählt wurde eine schön gewachsene Fichte, die 80 Jahre in einem privaten Garten in Seeham stand. Die feierliche Illuminierung des Christbaumes am Residenzplatz findet am Donnerstagabend statt. Verzichtet wird in diesem Jahr jedoch auf das große Eröffnungsfest.

Normalerweise endet der Christkindlmarkt am 27. Dezember. Erstmals in diesem Jahr verwandelt sich der Christkindlmarkt danach bis zum 1. Jänner zu einem Silvestermarkt.

Jeweils am Freitag und Samstag: Salzburger Dom bietet Ruhe und Einkehr

Der Salzburger Dom möchte hinter der stimmungsvollen und bunten Kulisse des Christkindlmarktes ein Ort der Ruhe und Einkehr sein. Jeden Freitag und Samstag von 16 bis 16:30 Uhr (mit Ausnahme am 11. Dezember) erstrahlt der Dom im warmen Licht. Sobald es draußen dunkel wird, werden Kerzen angezündet und bei meditativen Texten und wunderbarer Musik mit Flöten und Violinen wird der Geist zur Ruhe gebracht. In einer unverwechselbaren Atmosphäre ist der Dom ein Raum für Achtsamkeit und Ermutigung.