Die Sonnenfinsternis am Freitag

Wir sehen die Sonne vor lauter Mond nicht mehr.

Die Sonnenfinsternis am Freitag

2015 bietet zwei partielle Sonnenfinsternisse, wobei jene am 13. September aber nur im südlichen Afrika und von der Antarktis aus zu sehen ist. Dagegen ist die teilweise Verfinsterung am Vormittag des 20. März ein auch von Österreich aus zu sehendes Ereignis.

Die Sonne wird sich dabei nach Angaben der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) immerhin zu 70 Prozent verdunkeln - zur Beobachtung benötigt man Spezialbrillen. Sollte an diesem Tag des Wetter schlecht sein, muss man bis zum 10. Juni 2021 warten, ehe in Österreich wieder eine - sehr schwache - partielle Sonnenfinsternis zu sehen ist.

Sonne, Mond und Erde müssen auf einer Linie stehen. Auf einem bestimmten Radius auf der Erde erscheint der im Vergleich wesentlich kleinere Mond den selben Durchmesser zu haben wie die Sonne und verdunkelt sie daher.

Zwei Mal verdunkelt sich der Mond:
Auch zwei totale Mondfinsternisse finden im kommenden Jahr statt, jene am 4. April ist allerdings nur im pazifischen Raum zu sehen. Dafür kann man am 28. September nach mehr als sieben Jahren in Mitteleuropa wieder eine totale Verdunkelung des Erdtrabanten in voller Länge bewundern.

Eher für Amateur-Astronomen denn für eine breite Öffentlichkeit ist eine 2015 beginnende Serie von Bedeckungen des hellen Sterns Aldebaran durch den Mond, die bis 2018 andauert. Auch die Beobachtung von Kometen bleibt den Amateuren und Profis vorbehalten, interessant für sie könnten Lovejoy, Howell, PanSTARRS und Catalina werden. Bei Vorhersagen über deren Helligkeitsentwicklung sind die Experten immer vorsichtig.

Bei den Meteorströmen fallen die Perseiden rund um den 13. August und die Geminiden rund um den 14. Dezember von der Mondphase her gut. Jeweils rund um Neumond könnten dabei zahlreiche Sternschnuppen zu sehen sein.

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