Die Pollensaison ist in vollem Gange

Schnupfen-Alarm

Die Pollensaison ist in vollem Gange

Jedes Jahr bemerken Allergiker auf die selbe Art und Weise, dass der Frühling vor der Tür steht: Schnupfen, Atemnot und tränende Augen sind die typischen Symptome einer Pollenallergie. Durch den kalten Winter hat die Pollensaison erst etwas später begonnen. Jedoch war der Beginn im Februar sehr plötzlich, worauf viele Betroffene noch sensibler reagieren.

Die ersten Blüher waren die Hasel und die Erle, die aber nun schon wieder am Ende ihrer Blühphase angelangt sind und Allergiker erst einmal kurz durchatmen können. Es muss aber bei Schönwetter in mittleren Lagen teils noch mit hohen Pollenkonzentrationen von Hasel und Erle gerechnet werden, wohingegen die Belastung in den Tieflagen verbreitet auf mäßigem Niveau liegt.

Birke und Esche kommen

Die Blühzeit der Esche könnte heuer stärker ausfallen. Aber dafür wird die Birke voraussichtlich nicht so extrem belastend sein wie in den Vorjahren. Auch der Alleebaum wird zu blühen beginnen, eventuell sogar etwas früher als sonst. Weil es aber so wenige Birkenkätzchen gibt, wird die Menge der Pollen geringer bleiben. Ab dem 20. März müssen Allergiker mit Belastungen rechnen.

App soll helfen

Der Österreichische Pollenwarndienst der Medizinischen Universität Wien stellt in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Institutionen eine Pollenvorhersage für die nächsten drei Tage in verschiedensten Regionen zur Verfügung.

Die App ist kostenlos in Österreich erhältlich. Man kann hier beispielsweise ein Pollentagebuch führen, in dem man seine Beschwerden dokumentieren und mit dem Pollenflug vergleichen kann.

Wie kann man sich schützen?

Laut Harald Seidell von der ZAMG Wien gibt es zahlreiche Methoden, sich vor Pollen zu schützen: "Wichtig ist, gute Informationen zu haben, wo denn die höchste Dichte an Pollen zu befürchten ist und vor allem auch, wie sich das Wetter auswirkt. Andererseits kann man natürlich auch das Lüftverhalten anpassen. Da ist aber dann wieder ein Unterschied, ob man im städtischen Bereich wohnt oder im Ländlichen. Aber es ist nicht immer günstig, in der Nacht zu lüften." Außerdem sei es wichtig, seine Freizeitgestaltung, falls es möglich ist, anzupassen und eventuell Outdoor-Aktivitäten nicht gerade zur Hochsaison der Pollen auszuüben. Was auch helfen kann, ist immer mit Sonnenbrille ins Freie zu gehen und die Haare öfter zu waschen, da Pollen sonst haften bleiben.

Falls man noch gar nicht getestet worden ist, sollte man das dringend tun. Denn wenn fest steht, worauf man allergisch reagiert, können Medikamente verschrieben werden, die im Notfall, aber auch vorbeugend helfen.

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