Die legendäre Skirstrecke im Kino

Streif – One Hell of a Ride

Die legendäre Skirstrecke im Kino

 
Ein Sieg auf der Streif bedeutet den weltbesten Abfahrern weit mehr als Erfolge bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften. „Dort kann es auch mal einen Zufallssieger geben“, sagt der Norweger Aksel Lund Svindal, „auf der Streif dagegen gewinnen immer die Besten.“ Zu denen zählt der sympathische Modellathlet gewiss, doch ein erster Platz in Kitzbühel fehlt ihm bislang noch.

Seit der ersten Austragung des Rennens in seiner heutigen Form im Jahr 1937 hat die Streif Legenden erschaffen, Rekorde zerbröselt und sogar einen „König“ hervorgebracht. Bis zu 100,000 Menschen pilgern zum Rennwochenende nach Kitzbühel, 1,3 Millionen Zuseher verfolgen allein in Österreich das Rennen live am Fernsehbildschirm.

Von Sailer bis Maier
 
In den 1950er-Jahren prägen Toni Sailer und das „Kitzbüheler Wunderteam“ den Rennsport. Franz Klammer wird auf der Streif zum Star, der die Fanmassen anzieht. Hermann Maier unterstreicht mit dem Sieg 2001 seine uneingeschränkte Ausnahmestellung. Die schnellste jemals gefahrene Zeit brennt Fritz ‚the Cat’ Strobl 1997 in den Schnee und Stephan Eberharter gelingt 2004 die, nach einhelliger Meinung aller Experten, perfekte Fahrt auf der Streif. Nachdem er zuvor seinen Rücktritt vom Skisport bekannt gegeben hat, siegt Didier Cuche 2012 zum fünften Mal auf der Streif. Zuvor war er bereits 1998, 2008, 2010 und 2011 siegreich. Mit diesem letzten Triumph wird er endgültig zum „König von Kitz“.

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