Die „Kummernummer“ für Salzburgs Bürgermeister

Das sagen die Bürgermeister dazu

Die „Kummernummer“ für Salzburgs Bürgermeister

Die Meinungen der Bürgermeister sind gespalten.

Bürgermeister Hotline

Die "Kummernummer" ist für Anfang nächsten Jahres von Gemeindebundespräsident Helmut Mödlhammer (ÖVP) vorgesehen. Sie dient den Bürgermeistern bei Fragen und Problemen durchzurufen, um von den PR-Beratern am anderen Ende der Leitung einen Rat und Lösungsvorschlag zu erhalten.

Was sagen die Bürgermeister dazu

Wir haben bei einigen Salzburger Bürgermeistern nachgefragt, was sie von dieser Hotline halten und die Meinungen sind gespalten.
Bürgermeister von Mittersill, Dr. Wolfgang Viertlers Meinung hält nicht viel von der "Kummernummer".  Er glaubt, dass die Hotline ein guter PR-Gag ist und geht davon aus, dass er und auch 90% seiner Kollegen diese Hotline nicht nutzen werden.

Rupert Winter, Bürgermeister von Altenmarkt ist diesbezüglich anderer Meinung. Er hält die Kummerhotline grundsätzlich für keine schlechte Idee. Nach 19 Jahren im Beruf ist er bis Dato recht gut selbst zurechtgekommen, sollte dies weiter der Fall sein, so wird er die Hotline wahrscheinlich nicht brauchen.

Bürgermeister Wolfgang Eder aus Mauterndorf stellt sich dem Thema recht gelassen. Nach 25 Jahren im Amt des Bürgermeisters hat er viel erlebt und weiß wie man mit Problemen umgeht. Er glaubt aber, dass die Hotline besonders für junge Kollegen eine Hilfe sein könnte. Ob ein PR-Berater allerdings der richtige Ansprechpartne für eine Hotline ist, weiß Eder nicht.

Die Meinung der Ortschefs ist also sehr unterschiedlich. Ob sich die Hotline durchsetzt, wird sich zeigen.

Diashow: Eiskalt erwischt: Starfotos des Tages

Eiskalt erwischt: Starfotos des Tages

×