Die Bullen stehen im EL-Achtelfinale

Historisch!

Die Bullen stehen im EL-Achtelfinale

Real hat rot gesehen! Die heimische Mannschaft brachte dabei vor allem Halbzeit zwei eine überragende Leistung. Damit steht der österreichische Serienmeister zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte im EL-Achtelfinale.

 

Beide Teams gingen mit offenem Visier in die Partie und sorgten dafür, dass gleich zu Beginn viel Feuer drinsteckte. Der erste richtig gefährliche Abschluss gehörte dabei den Spaniern, die nach acht Minuten erstmals Aluminium trafen. Nur wenige Augenblicke später gelang aber den Salzburgern die 1:0-Führung. Nach einem herrlichen Zuspiel von Xaver Schlager setzte Stefan Lainer Munas Dabbur mit einer flachen Hereingabe perfekt ein und dieser drückte die Kugel aus kürzester Distanz über die Linie (10.).

 

Ein Eckball führte dann aber zum Ausgleich der Basken (28.). Raul Navas setzte sich im Getümmel durch und traf per Kopf zum 1:1 unter die Latte. In der Folge blieb es intensiv und hoch spannend, wobei es zwischendurch auch immer wieder zu hitzigen Situationen kam.

 

Die Mozartstädter drehten auf

Die Rose-Elf kam mit viel Elan aus der Kabine und schnürte den Gegner nun in dessen eigener Hälfte ein. So hatten nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff Schlager (49.) und zwei Mal Andre Ramalho (50., 51.) beste Möglichkeiten auf das 2:1, entweder war aber der spanische Schlussmann zur Stelle oder es fehlten wenige Zentimeter. Die Gäste fielen immer wieder durch kleine Fouls auf, aber die anschließenden Vorteilsituationen konnten die „Bullen“ zumeist nicht optimal zu Ende spielen. In Minute 71 schwächten sich die Basken dann selbst: Der Torschütze zum 1:1, Raul Navas, sah für ein klares Foul sowie eine anschließende Tätlichkeit die Ampelkarte und musste vom Feld. Der Treffer lag nun in der Luft und sollte schließlich auch fallen.

Hee Chan Hwang wurde im 16er vom Tormann zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte der zuvor eingewechselte Valon Berisha zum 2:1 (74.). In der Schlussphase warf Real Sociedad natürlich noch einmal alles nach vorne, bis auf einen Januzaj-Weitschuss, den Alexander Walke entschärfen konnte, und einen zu zentralen Hwang-Kopfball passierte aber nichts mehr.

Nach fünf Minuten Nachspielzeit und dem erlösenden Schlusspfiff kannte der Jubel in der Red Bull Arena keine Grenzen mehr.

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