Hitzewelle

Die besten Hausmittel gegen Schwitzen

Am besten trägt man an heißen Tagen Leinen oder atmungsaktive Funktionskleidung. Baumwolle ist nicht optimal, denn sie saugt den Schweiß auf und hält ihn fest. Vermeiden sollte man auch Kleidung aus Kunstfasern.

Reibt man sich die Hände dreimal am Tag mit Franzbranntwein ein, soll das den Handschweiß verminderen .

Folgender Sud soll eine ähnliche Wirkung haben: 30 g Walnußblätter, 20 g Thymian und 40 g Eichenrinde. Diese Zutaten zehn Minuten lang in einem Liter Wasser kochen und dann die Schweißstellen am Körper damit waschen. Auch eine andere Mischung aus Eichenblättern und Zinnkraut (aus der Apotheke) verspricht gleiche Wirkung. Einfach zu gleichen Teilen mischen und eine Handvoll davon mit einem Liter Wasser zum Kochen bringen. Dann 10 Minuten ziehen lassen und durchseihen. Damit regelmäßig die Achseln waschen.

Fährt man die Fettzufuhr um ca. 30 Prozent herunter, schwitzt man ebefalls weniger. Zusätzlich purzeln die Kilos. Auch auf sehr scharf gewürztes Essen und Koffein sollte man besser verzichten. Statt dem Nachmittagskaffee sollte man lieber auf Salbeitee umsteigen. Denn dieser hilft gegen übermäßiges Schwitzen und auch gegen Fußschweiß, weil die Bitterstoffe des Salbeis regulieren die Schweißabsonderung. Man kann bis zu 6 Tassen am Tag davon trinken, die letzte Tasse sollte man kurz vor dem Schlafengehen trinken.

Am besten duscht man sich auch nicht eiskalt. Optimal ist eine lauwarme Temperatur. Denn wenn man eiskalt duscht, muss sich der Körper wieder erwärmen und man schwitzt deshalb umso mehr. Auch eine tägliche Wechseldusche mit Warm- und Kaltwasser, die immer mit kaltem Wasser endet, ist hilfreich. Taucht man mehrmals am Tag die Hände und Füße in lauwarmes Wasser, ziehen sich ebenso die Schweißdrüsen zusammen. Nach dem Duschen kann man sich auch regelmäßig mit einer Mischung aus 1/4 Liter Wasser und 1/4 Liter Apfelessig abwaschen. Wem Apfelessig zu stechend riecht, kann auch verdünnten Zitronensaft verwenden. Und für alle Badewannenfans: Badet man 2 Mal die Woche mit einem Liter Tomtensaft im Wasser, soll dies ebenfalls den Schweißfluss stoppen.

Regelmäßige Saunagänge sind Training für die Schweißdrüsen. Man schwitzt so im Alltag weniger. Genauso wenn man regelmäßig Sport treibt.

Helfen soll auch folgender Akupressur-Griff gegen  das übermäßige Schwitzen: Die dafür zuständigen Energie-Punkte liegen in Ohrläppchen-Höhe, etwa ein Finger breit hinter dem Ohr am Schädelknochen. Hier massiert man links und rechts gleichzeitig mit dem Zeigefinger in kreisenden Bewegungen.

Bei Fußschweiß hilft außerdem ein Fußpuder, direkt zwischen Socken und Fuß aufgetragen. Auch Babypuder wirkt hier Wunder, weil er die Feuchtigkeit aufsaugt                               

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