Der Ranggelkönig aus dem Pongau

Kampf der Giganten am Hochgründeck

Der Ranggelkönig aus dem Pongau

Es war ein Wettkampf der Extraklasse. Ranggler aus den verschiedensten Regionen von Tirol, Bayern und Salzburg haben ihre Kräfte am Hochgründeck nahe des "Heinrich Kienerhauses" gemessen. Zuerst waren die Kinder an der Reihe, danach die Jugendklassen und am Schluss das Grande Finale: Das Hogmoarranggeln.

Der Hogmoar hat Tradition. Denn den Brauch des Ranggelns gibt es schon seit ungefähr 150 Jahren und ist sogar Weltkulturerbe, wie uns der Veranstalter Hermann Hinterhölzel erzählte. Der Gewinner ist dann der Hogmoar, so lange bis er abgelöst wird. Dieser ist sozusagen der König der Alm, also der Rocky der Alpen könnte man sagen.

Dieser Sport ist hart aber fair. Für alle die noch nie etwas davon gehört haben: Ranggeln könnte man als eine Mischung zwischen Ringen und Judo bezeichnen. Ähnlich wie beim Sumoringen gibt es auch hierbei eine äußere Begrenzunglinie, die nicht von beiden Duellanten übertreten werden darf. Es wird auch die Zeit gestoppt. Am Ende entscheidet derjenigen den Sieg für sich, der einerseits stark und andererseits technisch gut drauf ist. Wenn beide Schultern des Gegners den Boden berühren ist der Kampf beendet.

Um zu gewinnen muss man sehr viel trainieren, wie der diesjährige Hogmoar Thomas Schafreiter uns verraten hat:

"Ich trainiere eigentlich 5 bis 6 mal pro Woche und so passt das dann auch!"

Nach der Veranstaltung wurde noch ordentlich der Heimsieg des Pongauers gefeiert und ob er seinen Titel verteidigen kann, wird sich nächstes Jahr herausstellen.

Diashow Ranggeln 2018

Ranggeln

Arena

Ranggeln

Gewinner Thomas Schafreiter

Ranggeln

Finalkampf

Ranggeln

Top 3 vom Hogmoarranggeln

Ranggeln

Die Bestplatzierten aller Klassen

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