Deadpool im Kino

Marvel setzt auf den Außenseiter

Deadpool im Kino

Für den Inhalt von „Deadpool“ braucht man nicht viele Worte. Der Söldner Wade Wilsons erkrankt an Krebs, lässt sich auf ein waghalsiges Experiment ein, schaut danach komisch aus und hat auf einmal Superkräfte. Dazu wird noch seine Freundin entführt, er muss sie retten und den Bösewicht hinter allem besiegen. So weit so gut. Wenn es auf die Story ankommt, dann kann man nicht von einem sonderlich tiefgreifenden Film ausgehen.

Auf die Handlung kommt es hier nicht an

Genau unter dem Motto könnte man den Film wohl am besten zusammenfassen. Das der extrem quirlige Antiheld seinen eigenen Film bekommen hat grenzt geradezu an ein Wunder, da Marvel sonst lieber mit Box-Office-Monstern wie den Avengers in die Schlacht zieht. Vielleicht war das auch ein Grund um Deadpool eine Chance zu geben. Marvel konzentriert sich gerne auf seine bunten Superhelden, DC. setzt auf seine düsteren Rächer, da bleibt eigentlich noch viel Platz für alles Andere.

Infantil und abgedreht

In diese Kerbe schlägt Deadpool. Der Film liefert Humor, der vielleicht nicht jedermanns Sache ist und einen Grad an Brutalität und Freizügigkeit die für Comicverfilmungen absolut unüblich sind und genau das ist es was den Wahnsinn um den Anarcho-Helden auch von der Konkurrenz hervorhebt. Natürlich macht das den Film zu keinem Allrounder bei den Kinofans. Kenner des Comics werden den Film wahrscheinlich lieben, Comichasser und Kritiker werden den Film eher verschmähen und was der Rest macht? Ganz einfach mal das Hirn ausschalten und ausprobieren. Es gab nämlich schon weitaus schlimmere

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