Das war die Ski-WM 2017

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Das war die Ski-WM 2017

Marcel Hirscher: er ist einfach der Größte. Trotz Krankheit, der Enttäuschung im Teambewerb und dem unglaublichen Druck hat sich Marcel Hirscher mit zwei Mal Gold und einmal Silber zum erfolgreichsten Athleten dieser Weltmeisterschaft gemacht. Und vor allem die Art und Weise, mit der der Annaberger seine Medaillen geholt hat, ist einfach nur beeindruckend. Er ist ohne Wenn und Aber der König von St. Moritz. „Ja das sich das heute ausgeht, Doppelweltmeister, Vizeweltmeister um ein Hundertstel, also alles in allem ziemlich peinliche Vorstellung“, scherzt Hirscher.

Nicole Schmidhofer: Die Steirerin kam ohne einen einzigen Weltcupsieg nach St. Moritz, ihr wurden maximal Außenseiter-Chancen eingeräumt. Und dann legte die 27-Jährige die Fahrt ihres Lebens hin: Gold im Super G. Schmidhofer sagt: „Ich habe mir schon im Sommer gedacht, wenn es für mich möglich wäre, eine Medaille zu holen, könnte das der Super G in St. Moritz sein.“

Eric Guay: Mit Gold im Super G krönte sich der 35-jährige Kanadier zum ältesten Weltmeister der Alpinen Ski-Geschichte. Silber in der Abfahrt war dann noch die Draufgabe.

Beat Feuz: Der Schweizer war im Prinzip schon Sport-Invalide. Die Ärzte bangten sogar um sein linkes Bein. Früher wurde ihm vorgeworfen, er sei einfach zu faul und einfach zu schnell zufrieden. Der 30-Jährige kürte sich nun zum Abfahrtsweltmeister und hat es allen seinen Kritikern gezeigt.

Roland Leitinger: Ihn hatte wirklich niemand auf der Rechnung. Die Silbermedaille im Super G ist sein absolutes Karrierehighlight und der Mann aus St. Martin bei Lofer weiß genau, bei wem er sich bedanken muss: „Da kommt immer ein Bus, also ich habe so tolle Fans, sie sind immer dabei, sie sind auch in den schweren Zeiten dabei gewesen, wunderschön.“

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