Das sind die Ergebnisse

Salzburger Gemeinderatswahlen

Das sind die Ergebnisse

Lungau

Im Lungau, dem ersten fertig ausgezählten Bezirk des heutigen Wahltags, holte die ÖVP in 13 von 15 Gemeinden die Mehrheit bei den Gemeindevertretungswahlen. Die SPÖ gewann in Ramingstein 46,4 Prozent der Stimmen, in Thomatal die Liste „Gemeinsam für Thomatal“ 100 Prozent.

In 13 Gemeinden wurde ein ÖVP-Bürgermeister gewählt, in Ramingstein Günther Pagitsch von der SPÖ und in Thomatal Klaus Drießler (Liste „Gemeinsam für Thomatal“).

Mehrheitswechsel in sechs Gemeinden

In sechs Lungauer Gemeindestuben gab es einen Mehrheitswechsel gegenüber der Gemeindevertretungswahl 2014: In St. Margarethen, Mariapfarr und Muhr erreichte die ÖVP die absolute Mehrheit, zuvor hatte dort die SPÖ jeweils die relative Mehrheit. In Weißpriach wechselte die relative Mehrheit von der FPÖ zur ÖVP. In Ramingstein verlor die ÖVP ihre relative Mehrheit an die SPÖ. In Thomatal hatte 2014 die Liste Thomatal mit Valentin König die Nase vorn, diesmal die Liste „Gemeinsam für Thomatal“.

Die absolute Mehrheit konnte die ÖVP insgesamt in zwölf Gemeinden erringen, in Tweng mit 67,1 Prozent sogar die Zweidrittelmehrheit. Die Liste „Gemeinsam für Thomatal“ erreichte in Thomatal 100 Prozent der Wählerstimmen. In Ramingstein erreichte die SPÖ mit 46,4 Prozent der Wählerstimmen die relative Mehrheit.

Wahlbeteiligung lag bei 76,4 Prozent

Insgesamt waren im Lungau 17.094 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. 13.068 davon haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 76,4 Prozent, 2,3 Prozentpunkte weniger als 2014. In Göriach lag die Wahlbeteiligung bei 92,1 Prozent, der höchste Wert in diesem Bezirk, am geringsten war sie in Mauterndorf (73,8 Prozent).

Pinzgau

Im Pinzgau holte die ÖVP in 21 von 28 Gemeinden die Mehrheit bei den Gemeindevertretungswahlen, davon in 14 Gemeinden die Absolute und davon in drei Gemeinden die Zwei-Drittel-Mehrheit. Die SPÖ gewann in sechs Gemeinden, davon in drei die absolute Mehrheit. In Mittersill gewann die Liste VIERT die absolute Stimmenmehrheit. In 19 Gemeinden wurde ein ÖVP-Bürgermeister gewählt, in sieben Gemeinden ein SPÖ-Bürgermeister, in Mittersill wurde Wolfgang Viertler (Liste VIERT) zum Bürgermeister gewählt.

In Zell am See wird es am 24. März zu einer Stichwahl kommen, und zwar zwischen Peter Padourek (ÖVP) und Andreas Wimmreuter (SPÖ).

Wahlbeteiligung lag bei 69,1 Prozent

Insgesamt waren im Pinzgau 70.745 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. 48.907 davon haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 69,1 Prozent. In Dienten am Hochkönig lag die Wahlbeteiligung bei 87,2 Prozent, der höchste Wert in diesem Bezirk, am geringsten war sie in Zell am See (56,5 Prozent). Im Pinzgau wählten 4,0 Prozent ungültig.

Pongau

Im Pongau holte heute die ÖVP in 15 Gemeinden die absolute Mehrheit bei den Gemeindevertretungswahlen. Die SPÖ gewann in Schwarzach und Bischofshofen die absolute Mehrheit. Die Zweidrittelmehrheit konnte die ÖVP in Pfarrwerfen, Eben, Altenmarkt, Flachau und Hüttschlag erringen, die SPÖ in Schwarzach.

In 18 von 25 Gemeinden wurde ein ÖVP-Bürgermeister gewählt, in Schwarzach, Bischofshofen und Filzmoos gewann der SPÖ-Bürgermeisterkandidat, in Radstadt gewann Christian Pewny als einziger antretender Kandidat für die FPÖ und in Untertauern wurde Johann Habersatter mit seiner Liste zum Bürgermeister gewählt. In St. Johann und Bad Hofgastein wird am 24. März eine Stichwahl folgen.

Wahlbeteiligung lag bei 71 Prozent

Insgesamt waren im Pongau 63.544 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. 45.124 davon haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 71 Prozent. In Forstau lag die Wahlbeteiligung bei 93,8 Prozent, der höchste Wert in diesem Bezirk, am geringsten war sie in Altenmarkt (60,1 Prozent). In Mühlbach am Hochkönig wählten 8,5 Prozent ungültig, der höchste Wert im Bezirk, in St. Martin am Tennengebirge waren es am wenigsten mit 1,2 Prozent.

Tennengau

Im Tennengau holte die ÖVP in elf von 13 Gemeinden die Mehrheit bei den Gemeindevertretungswahlen, davon in zehn Gemeinden die Absolute, davon wiederum in zwei Gemeinden eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Die SPÖ gewann in Hallein und in Oberalm. In zehn Gemeinden wurde ein ÖVP-Bürgermeister gewählt, in Annaberg-Lungötz wurde der SPÖ-Kandidat zum Bürgermeister gewählt.

In Hallein und in Oberalm wird am 24. März eine Stichwahl folgen, in beiden Fällen tritt ein ÖVP-Kandidat gegen einen SPÖ-Kandidaten an.

Wahlbeteiligung lag bei 67,5 Prozent

Insgesamt waren im Tennengau 46.617 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. 31.450 davon haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 67,5 Prozent. In Krispl lag die Wahlbeteiligung bei 85,9 Prozent, der höchste Wert in diesem Bezirk, am geringsten war sie in Hallein (54,6 Prozent)

Flachgau

In den fünf Flachgauer Gemeinden Elsbethen, Oberndorf, Straßwalchen, Seekirchen und Mattsee wird der Bürgermeistersessel erst im zweiten Wahlgang am 24. März besetzt. Die ÖVP konnte heute in 30 Gemeinden das Bürgermeisteramt erringen, die SPÖ nur in einer, nämlich in Bürmoos. In Anif bleibt Gabriella Gehmacher-Leitner (Liste Krüger) Bürgermeisterin.

Bei der Gemeindevertretungswahl erreichte die ÖVP in 34 von 37 Gemeinden die Mehrheit, davon in 28 die absolute, und davon in sieben eine Zweidrittelmehrheit. In Bürmoos und Oberndorf ist die SPÖ in der Gemeindestube die Nummer eins, wobei sie sich in Bürmoos auf eine Zweidrittelmehrheit von 71,6 Prozent, in Oberndorf aber „nur“ auch eine relative Mehrheit von 40,8 stützen kann. Die Liste Krüger erreichte in Anif mit 41,2 Prozent die Mehrheit.

Wahlbeteiligung lag bei 65,8 Prozent

Insgesamt waren im Flachgau 122.201 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. 80.439 davon haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 65,8 Prozent. In Hintersee und Schleedorf lag die Wahlbeteiligung bei 82,7 Prozent, der höchste Wert in diesem Bezirk, am geringsten war sie in Wals-Siezenheim (58,1 Prozent). Ungültig wählten 2,9 Prozent.

Stadt Salzburg

Und bemerksenswert ist das Ergebnis in der Stadt Salzburg. Erstmals seit 1945 verdrängt die ÖVP die SPÖ vom Thron im Gemeinderat. Für den Bürgermeistersessel wird es eine Stichwahl zwischen ÖVP-Amtsinhaber Harry Preuner und dem SPÖ-Kandidaten Bernhard Auinger geben.

Quelle: Landesmedienzentrum

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