Das Match um den Aufstieg

Europa League

Das Match um den Aufstieg

Die Salzburger hätten gut und gerne das Stadion zweimal füllen können, so groß ist die Begeisterung der Fans für dieses Match. Die Mannschaft von Marco Rose braucht noch einen Punkt um den Aufstieg zu fixieren.

Rechnerisch noch alles möglich

So souverän die Roten Bullen (ohne Punkteverlust) die Tabelle anführen, so unklar ist die Aufstiegsfrage in der Gruppe B noch vor dem fünften Spieltag. RB Leipzig und Celtic Glasgow haben noch die Möglichkeit, die Salzburger im Kampf um den Aufstieg abzufangen. Selbst das punktelose Rosenborg hat nach wie vor die Chance, unter die besten 32 Teams der Europa League aufzusteigen.

Fakt ist also, dass das Team von Marco Rose in den beiden ausstehenden Spielen – um sicherzugehen – einen Punkt benötigt. Und den möchte der Salzburger Trainer so schnell wie möglich: „Wir haben uns eine Top-Ausgangsposition geschaffen, wissen aber auch, dass noch nichts entschieden ist. Deshalb werden wir gegen Leipzig alles versuchen, um den Aufstieg zu fixieren. Die Leipziger sind in guter Form, wir treffen auf einen sehr starken Gegner. Aber auch wir haben jede Menge Selbstvertrauen und in den letzten Monaten in der Europa League gezeigt, was bei unseren Heimspielen abgehen kann.“

Xaver Schlager ergänzt: „Es ist schon recht ungewöhnlich, dass wir trotz der vier Siege noch nicht durch sind. Und weil keiner von uns auf ein Finalspiel in der letzten Runde in Glasgow aus ist, wollen wir den Aufstieg am Donnerstag fixieren. Aber wir spielen da nicht gegen irgendeine Mannschaft, brauchen deshalb wieder eine außergewöhnliche Leistung.“

Heimserie der Roten Bullen

Im Europapokal ist Salzburg in 15 Heimspielen ungeschlagen und gewann davon 11 Partien. Die Heimbilanz insgesamt in der Gruppenphase der UEFA Europa League lautet: 15 Siege, 3 Unentschieden, 5 Niederlagen; die letzte Niederlage gab es gegen Nizza (0:1) am dritten Spieltag der Saison 2016/17.

  • Die Salzburger dominierten bislang die Gruppe und erzielten an den ersten drei Spieltagen jeweils drei Treffer, ehe am vierten Spieltag beim zweiten Erfolg gegen Rosenborg in Norwegen ein 5:2 folgte.
  • Die Roten Bullen könnten es zum dritten Mal schaffen, in der Gruppenphase der UEFA Europa League die maximale Punktezahl zu holen – keinem anderen Klub ist dies bislang öfter als ein Mal gelungen. Zum vorzeitigen Gruppensieg würde allerdings schon ein Unentschieden genügen.
  • Nach dem Sieg in Leipzig hat Salzburg eine ausgeglichene Bilanz gegen deutsche Klubs (vier Siege, drei Remis, vier Niederlagen). Zu Hause verbuchte man zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage.
  • Allerdings wurde von den letzten vier Partien gegen deutsche Teams keine verloren und es gab dabei kein Gegentor. Die letzten Gäste aus Deutschland, die in Salzburg treffen konnten, war Fortuna Düsseldorf in der ersten Runde des Pokals der Pokalsieger 1980/81 (3:0).
  • Obwohl er bei Rosenborg leer ausging, ist Munas Dabbur mit fünf Treffern derzeit der beste Torschütze in der UEFA Europa League 2018/19. Takumi Minamino, der in Trondheim drei Mal traf, liegt wie Apollon Limassols Emilio Zelaya einen Treffer dahinter.
  • RB Leipzig steht nach vier Spielen bei zwei Siegen und zwei Niederlagen, hat aber den besseren direkten Vergleich gegen Celtic – nach einem 2:0-Heimsieg gegen den schottischen Meister verlor man zuletzt in Glasgow mit 1:2.

Anpfiff ist heut um 18:55 Uhr.

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