Corona-Alarm in Wien: Es gibt nur mehr zwei freie Intensivbetten

Kein Patient auf Intensivstation

Covid Auslastung in Salzburgs Spitälern

Erstmals seit neun Monaten. Landesweit nur noch acht Personen wegen Covid-19 hospitalisiert

Mit dem heutigen Tag befindet sich in Salzburg kein einziger Corona-Patient mehr auf der Intensivstation, selbst auf der Normalstation werden aktuell lediglich acht Personen mit Covid-Symptomen behandelt. Zuletzt war die Situation in Salzburgs Krankenhäusern am 1. Oktober 2020, also vor knapp neun Monaten, ähnlich. „Im Vergleich zu damals befinden wir uns allerdings nicht mehr in der Ruhe vor dem Sturm der zweiten Welle, sondern können mit Hilfe der Schutzimpfung Stück für Stück zur Normalität zurückkehren“, zeigt sich Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl optimistisch.

„Diese hoffnungsvolle Entwicklung haben wir unter anderem der stetig steigenden Durchimpfungsrate in Salzburg zu verdanken. Jetzt gilt es diesen positiven Trend weiterzuführen, indem sich noch möglichst viele Salzburgerinnen und Salzburger zusätzlich vollimmunisieren lassen“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und ergänzt: „Aktuell haben wir genügend Dosen zur Verfügung, um auch jüngere Menschen, bei denen die Inzidenzen aktuell noch am höchsten sind, zu impfen. Deswegen konzentrieren wir uns im Sommer vor allem auf die Jugend und deren Familien.“

Sungler: „Unsere Mitarbeiter atmen auf.

Seit Anbeginn der Pandemie waren die Mitarbeiter der Salzburger Landeskliniken an vorderster Front im Kampf gegen Corona im Einsatz und können jetzt langsam wieder zur Normalität zurückkehren. „Die aktuelle Entwicklung der Spitalsauslastung ist für uns alle sehr positiv zu bewerten. Mehr als ein Jahr lang mussten Ärzte, Pflegepersonal und Co flexibel im Krisenmodus arbeiten – Dafür kann ich ihnen nicht genug danken. Aufgrund der immer weiter steigenden Impfzahlen, können wir aber jetzt immer mehr Personal von den Covid-Stationen abziehen und wieder in ihre gewohnte Arbeitsumgebung entlassen“, so der Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken, Dr. Paul Sungler.

Schlüssel zum Erfolg gegen Virus-Varianten

Laut ersten Studien hilft die Impfung neben dem wirkungsvollen Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe der ursprünglichen Virusform auch bei Mutationen effektiv. Vor allem durch eine Vollimmunisierung haben Varianten wenig Chance.

56 Prozent teilimmunisiert

Insgesamt wurden in Salzburg bisher (Stand 22. Juni, 9 Uhr) 418.550 Impfdosen verabreicht. 56 Prozent der impfbaren Bevölkerung ab zwölf Jahren hat eine Teilimmunisierung erhalten, 29 Prozent sind vollimmunisiert. In der laufenden Kalenderwoche werden planmäßig 40.785 Impfungen in Salzburg verabreicht. 64 Prozent der Bevölkerung über zwölf Jahren, also 314.721 Personen, haben sich für die Impfung bisher vormerken lassen.

Quelle: Land Salzburg