Chaos oder Entlastung

Heute starten die intelligenten Ampeln

Chaos oder Entlastung

Auf den Salzburger Stadteinfahrten wird ab heute der Verkehr von „intelligenten“ Ampeln – also Pförtnerampeln – geregelt.

Wie funktioniert`s?

Jede Ampelanlage hat vor und nach der Kreuzung Bodenwellen installiert, an denen der Verkehrsfluss in die Stadt gemessen bzw. gezählt wird.

Wenn jetzt viele Fahrzeuge in kurzer Zeit darüberfahren und so der eingestellte Schwellwert überschritten wird, reagiert die Software hinter den Ampeln und beeinflusst so die Schaltzeiten der Rot- und Grün-Phasen.

Ist mit Stau zu rechnen?

Laut Verkehrsreferent Sebastian Tschinder aus dem Büro von Verkehrsstadtrat Johann Padutsch wird es nicht zu längeren Staus kommen, den die Verlängerung der Rot-Phasen passiert nur im Sekundenbereich von 2 bis ca. 8 Sekunden.

Die Pförtnerampeln sind also kein Vergleich mit der Ampelanlage beim Kreisverkehr an der Autobahn-Abfahrt Salzburg Hagenau.

Zusätzlich sind solche „Intelligente Ampeln“ nur an Kreuzungen die eine eigene Bussspur haben, sodass auch der öffentliche Verkehr nicht an der Einfahrt in die Salzburger Innenstadt gehindert wird.

Wo sind diese Ampel?

Es gibt in Summe 8 Ampel in der Stadt Salzburg. Fünf davon befinden sich auf den Haupteinfahrts-Straßen von Salzburg. Zwei auf der Innsbrucker Bundesstraße, zwei auf der Münchner Bundesstraße und eine auf der Linzer Bundesstraße.

Etwas außerhalb von Salzburg sind auch noch drei weitere Ampeln zu finden, die aber schon vom Verkehrsfluss geschalten werden.
Auf der B1 der Wiener Bundesstraße, der Guggentalstraße und der Mattseer Landesstraße.
 

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