Bulls wollen in Villach Stärke zeigen

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Bulls wollen in Villach Stärke zeigen

Dabei wollen die Red Bulls nach der Auswärtsniederlage vor knapp einer Woche in Klagenfurt – es war die erste in der laufenden Saison – sofort an die bislang gezeigte starke Auswärtsperformance anschließen und wieder reüssieren. Am kommenden Sonntag folgt dann das Heimspiel gegen Hydro Fehérvár AV19, das ist zugleich das letzte Salzburger Heimspiel vor den Weihnachtsfeiertagen.

Zweimal sind sich der EC Panaceo VSV und der EC Red Bull Salzburg in dieser Saison schon begegnet. Beide Mal haben die Red Bulls gewonnen, aber jeweils nur mit einem Tor Unterschied. Beim ersten Heimspiel gegen die Villacher Mitte Oktober ging es sogar ins Penaltyschießen (4:3), ehe die Red Bulls zumindest zwei Punkte anschreiben konnten. Zwei Wochen später sorgte Mario Huber mit einem Doppelpack in Villach für den 2:1-Erfolg der Red Bulls.

Die Villacher sind ja heuer mit einem neuen Trainer, Aho Jyrki, in die Saison gestartet und der 45-jährige Finne, der mit viel Erfahrung aus Finnlands Top-Liga liiga nach Österreich gekommen ist, hat den Villacher Adlern, die in den letzten drei Saisonen nicht das Playoff erreicht hatten, einen neuen Schub gegeben. Nach einem sehr guten Beginn sind die Villacher zwischendurch dann etwas gestrauchelt und mussten auch zuletzt – in den letzten fünf Spielen haben sie nur eines gewonnen – wieder Lehrgeld zahlen. Damit halten sie im Moment auf dem siebenten Tabellenplatz, was sie wiederum sehr gefährlich macht im Kampf um die Rückkehr unter die besten fünf Teams und damit verbunden die Direktqualifikation für die Playoffs nach dem Grunddurchgang.

Die Red Bulls hingegen kämpfen um den Verbleib an der Tabellenspitze, die sie sich mit dem punktegleichen KAC teilen, aber aufgrund des besseren Torverhältnisses als Erste gereiht werden, und wollen in Villach neuerlich drei Punkte holen. Dabei wollen die Salzburger auf den letzten Heimsieg gegen Linz aufbauen, sagt Verteidiger Alexander Pallestrang: „Das defensive Spiel in dieser Partie hat uns gutgetan, wir sind in der Verteidigung wieder stabiler geworden. In Villach werden wir auf eine sehr kompakte Mannschaft treffen, die sich in dieser Saison wieder konsolidiert hat. Wir wollen möglichst einfach spielen und dabei unserer Linie treu bleiben, sprich wir versuchen, ihnen unser Spiel aufzuzwingen. Wir erwarten aber auf jeden Fall wieder eine enge Partie und freuen uns darauf, irgendwie scheinen wir uns gegenseitig zu liegen.“

Die Red Bulls, die heute neben dem fehlenden Alexander Rauchenwald wahrscheinlich auch noch ohne Raphael Herburger auskommen müssen – sein Einsatz ist fraglich –, können sich diesmal auf extra Unterstützung der eigenen Fans freuen, die per Fanfahrt nach Villach pilgern werden.

Erste Bank Eishockey Liga
EC Panaceo VSV – EC Red Bull Salzburg
Fr, 13.12.2019; Villach, 19:15 Uhr

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