30. Jänner 2012 06:10
Schaden klagt Kreuzfahrtunternehmen
Bürgermeister verzichtet auf 14.000 Euro Entschädigung
Der Salzburger Bürgermeister verzichtet auf  Entschädigung nach dem Schiffsunglück und schließt sich der Sammelklage in den USA an.
Bürgermeister verzichtet auf 14.000 Euro Entschädigung
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Der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) war als Passagier an Bord des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia, das vor knapp zwei Wochen vor der Insel Giglio auf Grund gelaufen war. Den vielen Passagieren, die bei diesem Schiffsunglück ihr Gepäck verloren haben, wurde nun eine Entschädigungssumme von 14.000 Euro angeboten. Doch auf dieses Geld will Salzburgs Bürgermeister verzichten.

Schaden schließt sich der Sammelklage in den USA an

Heinz Schaden hat nun angekündigt, dass er auf das Geld verzichten will, weil die Entschädigung mit einem Verzicht auf weitere Rechtsmittel verbunden ist. Stattdessen möchte sich Salzburgs Bürgermeister an der geplanten Sammelklage gegen die Costa-Reederei beteiligen. Schaden übt starke Kritik am Kapitän. Außerdem will Heinz Schaden vor Gericht aussagen.