Diskussion zum Bettler-Problem

Diskussion zum Bettler-Problem

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Bürgermeister eröffnet Tagung

Unter der Regie von Bürgermeister Heinz Schaden debattieren Experten seit Montagabend ausgiebig über das Bettlerproblem in Salzburg. Ob tatsächlich eine Lösung gefunden wird, ist unklar. Zumindest soll die Tagung als Basis für den runden Tisch am kommenden Montag dienen.

Erst der Anfang

Zum runden Tisch wird sich der Expertenkreis nochmals vergrößern. Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer erwartet hierfür Vertreter aus Politik, von der Polizei und von sozialen Hilfsorganisationen.

Dauerhafte Lösung gefordert

Josef Mautner von der Plattform für Menschenrechte war bereits gestern dabei. Er plädiert für ganzjährige geöffnete Notquartiere für Bettler. Momentan gibt es etwa 160 Bettler in Salzburg. Eine der Lösungen wäre ein Verbot von gewerbsmäßigem Betteln bzw. die Beschränkung davon. Die rechtliche Durchführbarkeit wird gerade von der Stadt geprüft. Weiters könnte es eine Anmeldepflicht für die Bettler geben, um deren Anzahl auf den Straßen zu reduzieren. Der Vorschlag der Polizei sieht vor, das Betteln zeitlich und örtlich zu beschränken, das heißt es dürfte nur an bestimmten Plätzen und nur zum Beispiel eine Woche gebettelt werden.

Schaden:  nicht nur in Salzburg

Bürgermeister Heinz Schaden sieht die Bettlerproblematik weiterhin als europäisches Problem und plädiert dafür, die Herkunftsländer in die Pflicht zu nehmen.

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