Blitz Starkstrom Stromleitung Hochspannungsleitung

UVP-Verfahren zur 380kV-Leitung

Bürger aufgebracht

Heute startet der zweite Tag der Verhandlungen zum 2. Streckenabschnitt. Viele stehen dem umstrittenen Projekt skeptisch gegenüber.

Vom Bau der Starkstromleitung sind 39 Standortgemeinden in Salzburg betroffen. Viele von ihnen befürchten gesundheitliche Schäden durch das Mega-Projekt. Außerdem könnte die optische Beeinträchtigung den Tourismusstandort Salzburg herabstufen. Rund 20 Bürgerinitiativen sind heute zur Verhandlung gekommen. Die Sprecher der Bürgerinitiativen sind sauer.

Heftige Gegenwehr

Reinhard Fagerer von der Bürgerinitiative Adnet: „Die Stimmung wird hitziger werden. Wir werden uns die ganzen Lügen von den sogenannten Gutachtern nicht mehr gefallen lassen. Wir als Bürger lassen nicht zu, dass die Leitung gebaut wird.“

Entscheidung völlig offen

Der Projektleiter des Betreibers Austria Power Grid wurde von Leitungsgegnern zu Beginn sogar ausgebuht. Das Verfahren wird schließlich mit einem Bescheid abgeschlossen. Den wird es aber erst frühestens im Herbst vorliegen. Sollte dabei herauskommen, dass die 114 Kilometer lange Trasse bis in den Pinzgau gebaut wird, dürfte es aber noch Jahre dauern, bis der Bau startet.