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Bruchlandung bei Tandem-Flug in Hinterglemm

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Pilot verhedderte sich beim Start mit Hand in den Leinen des Gleitschirms - 23-Jährige erlitt Kopfverletzungen

Mit einer Bruchlandung hat am Donnerstagnachmittag in Hinterglemm (Pinzgau) ein Tandem-Flug mit einem Gleitschirm geendet. Eine 23-jährige Niederländerin, die als Passagierin mitgeflogen war, erlitt dabei Kopfverletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Salzburg geflogen werden. Der 41-jährige Pilot kam mit leichten Verletzungen davon, berichtete die Polizei.

Das Duo wollte am Nachmittag vom Zwölferkogel abheben. Schon beim Start verhedderte sich der Pilot aber mit einer Hand in den Leinen. Da sich der Schirm aber bereits in der Gleitphase befand, konnte der 41-Jährige den Start nicht mehr abbrechen. Als er dann im Flug versuchte, die Hand aus den Leinen zu lösen, stürzten die beiden zu Boden und rutschten die Böschung hinunter, wobei sie mehrmals wieder in die Luft gehoben wurden. Schließlich prallte das Gespann in eine Lawinenverbauung. Dabei zog sich die junge Frau die Verletzungen zu. Sie wurde vom Notarzt versorgt und anschließend ins Spital geflogen.