Bodycams in Salzburger Nahverkehrszügen

ÖBB hat neues Schutzmaßnahmen-Instrument

Bodycams in Salzburger Nahverkehrszügen

Die kleine Kamera wird am Brustbereich der Dienstuniform angeheftet und strahlt von dort eine völlig neue Form der Autorität aus. Ihr Zweck ist es, in Gefahrensituationen deeskalierend zu wirken bzw. Übergriffe im Vorhinein schon im Keim zu ersticken.

Aufnahme erfolgt erst nach Hinweis

Wer fürchtet, dass er nun bei jeder Zugfahrt beobachtet wird, der wird somit entwarnt: Eine Aufzeichnung beginnt erst nach einem Hinweis, der da lauten könnte: „Sie werden ab jetzt auf Video aufgezeichnet“. Allein dieser Satz soll die möglichen Unruhestifter schon zum nachdenken anregen. Danach bleiben die Aufnahmen für 72 Stunden gespeichert.

Bordpersonal kann selbst entscheiden

Insgesamt stehen dem Salzburger Bordpersonal 14 Bodycams zur Verfügung – die Mitnahme erfolgt auf eigene Entscheidung freiwillig, laut dem Pressesprecher der ÖBB fühlen sich die MitarbeiterInnen aber sicherer wenn sie das Gerät mithaben, wie interne Befragungen gezeigt haben sollen.

Cams ermöglichen neues Sicherheitsgefühl auch bei Gästen

Die Erfahrungen aus den bisherigen Einsätzen der Bodycams waren durchwegs positiv: Neben der präventiven und deeskalierenden Wirkung sind außerdem Übergriffe, Drohungen, Sachbeschädigungen und Diebstähle zurückgegangen.

Wer man also bei seiner nächsten Zugfahrt dieses kleine Gerät an den Jacken der Zugbegleiter entdeckt, dann weiss man Bescheid- es gibt keinen Grund zur Sorge und umso mehr Grund sich auf der Zugfahrt noch mehr zu entspannen. Wir wünschen eine gute Fahrt!

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