Blutbad in Pakistan

Talibanüberfall

Blutbad in Pakistan

Die Angreifer stürmten heute die vom Militär geführte Schule und brachten mehr als 500 Personen in ihre Gewalt. Mittlerweile werden bereits über 100 Tote beklagt, darunter mindestens 84 Kinder. Die Rebellenbewegung Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) hat sich zu dem Angriff bekannt. Ein Sprecher ließ mitteilen, dass es sechs Angreifer gab, darunter auch Selbstmordattentäter.

Rache für Offensive

Es wird angenommen, dass sich die Taliban für die Offensive gegen die Rebellen im Stammgebiet von Nord-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan rächen wollten. Die Schule wurde von der Armee abgeriegelt und die Soldaten gingen gegen die Angreifer vor. Das Militär ließ verlauten "Die Rettungsaktion läuft". Die Schule gehört zu einem landesweiten Netzwerk, die vom Militär für die Kinder von Soldaten betrieben wird. Vor allem Frauen von Soldaten unterrichten dort die Schüler. Das Alter der Kinder und Jugendlichen beträgt zwischen 10 und 18 Jahren.

Im Nordwesten Pakistans kommt es immer wieder zu Taliban-Attacken. Die pakistanische Armee führt seit Sommer eine Offensive gegen islamistische Extremisten, weiters töten US-Streitkräfte immer wieder mutmaßliche Extremisten mit Drohnen.


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