Bittere Niederlagen für Österreich

Keine Medaillen untertags

Bittere Niederlagen für Österreich

ÖSV-Adler vergibt Edelmetall im zweiten Durchgang.

Wieder keine Medaille gab es für Österreichs Skispringer von der Großschanze. Michael Hayböck fiel am Samstag im zweiten Durchgang von Platz zwei auf Rang sechs zurück. Gold sicherte sich wie schon vor vier Jahren in Sotschi der Pole Kamil Stoch vor Andreas Wellinger, der von der Normalschanze gewonnen hatte. Die Bronzemedaille gewann der Norweger Robert Johansson.

Hayböck hatte sich im ersten Durchgang mit der Bestweite von 140 Metern in eine gute Ausgangsposition gebracht, konnte im zweiten Durchgang mit 131 Metern aber nicht mehr um die Medaillen mitreden. Stoch brachte seine Halbzeitführung 3,4 Punkte vor Wellinger ins Ziel. Johansson profitierte von Hayböcks Rückfall und rutschte von Rang vier auf Platz drei, direkt vor seinen Teamkollegen Daniel Andre Tande und Johann Andre Forfang.

Ganz bitter: Flock verpasst Medaille

Skeleton-Pilotin Janine Flock hat am Samstag die zehnte Medaille für Österreich bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang hauchdünn verpasst. Die 28-jährige Tirolerin, die nach drei von vier Läufen auf Platz eins gelegen war, fiel in der Entscheidung noch auf Rang vier zurück. Gold ging an Titelverteidigerin Lizzy Yarnold aus Großbritannien. Flock fehlten letztlich 0,02 Hundertstel auf Bronze.

Silber gewann die Deutsche Jacqueline Lölling, Bronze die Britin Laura Deas. Flock lag als Vierte am Ende 0,64 Sekunden hinter der Siegerin, ihr Vorsprung vor dem Lauf auf Yarnold hatte zwei Hundertstelsekunden betragen. Somit verpasste Flock die erste Skeleton-Medaille für Österreichs Frauen bei Olympia.

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