Binnen-I und Genderwahn

Schüler entmutigt

Binnen-I und Genderwahn

"Eine/r ist Zuhörer/in, der /die andere ist Vorleser/in. Eine/r liest den Abschnitt vor, der/die Zuhörer/in fasst das Gehörte zusammen. Der/die Vorleser/in muss angeben, ob die Zusammenfassung richtig war."

So oder so ähnlich könnten bald die Inhalte von Schulbüchern aussehen. Eine 2012 beschlossene Richtlinie aus dem Bundesministerium soll jetzt nämlich auch wirklich durchgesetzt werden. Die Folge wäre, dass Schüler grundsätzlich beide Geschlechterpaare verwenden müssen anstatt durch die männliche Form zu generalisieren.

Gibt es schon

Noch nicht ganz so ausgeprägt aber trotzdem, in Schulbüchern wird bereits „gegendert“. Dabei ist es normal, dass z.B. bei der Aufzählung von Berufen auch immer eine weibliche Form dessen hinzugefügt wird bzw. durch Binnen-I oder einen Querstrich verdeutlicht wird dass natürlich beide Geschlechter gemeint sind. Schüler haben uns dabei bestätigt, dass es oft am Lehrer liegt ob man die Formen dann tatsächlich verwenden muss oder nicht. Bei einer Sache gibt es aber eine Meinung, die Schüler halten wenig vom Genderwahn. „Unnötig“ oder „Blödsinn“ sind Worte die den Schülern zu dem Thema einfallen. Volksschüler waren bis jetzt verschont, mit der neuen Regelung soll es sie aber auch erwischen.  

Befürchtungen

Ähnlich steht es um den Landeselternverein. Obfrau Heidrun Eibl-Göschl zeigte sich uns gegenüber recht verständnislos gegenüber der verbalen Gleichstellung in Schulbüchern. Sie hofft, durch Intervention auf Bundesseite noch zumindest dass Schlimmste zu verhindern und auch Übergangsfristen zu schaffen. Auch ist noch nicht klar ob auch in anderen Fächern als Deutsch gegendert werden muss. Das kann z.B. bedeutet eine ungegenderte Antwort in der Physikarbeit führt zu Punktabzug.     

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