Bezirke unterscheiden sich stark

Corona-Virus

Bezirke unterscheiden sich stark

Die 7-Tage-Inzidenz im Bundesland sinkt deutlich auf 184. Allerdings gibt es auch starke regionale Unterschiede.

Die Eckdaten zu diesem letzten Tag im April. 14 Monate nachdem am 29. Februar 2020 die erste Corona-Infektion in Salzburg offiziell nachgewiesen wurde. Bisher wurden in Salzburg 47.916 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. 1.824 aktiv infizierte Personen halten sich im Bundesland auf. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter, liegt heute laut Landesstatistik bei 183,5. Derzeit werden 85 Covid-19-Patienten im Spital versorgt, 22 davon auf der Intensivstation, bisher sind 564 Personen verstorben.

Hohe 7-Tage-Inzidenz im Tennengau

Die verschärften Corona-Maßnahmen für Straßwalchen (7-Tage-Inzidenz heute bei 245), Großarl (344) und Hüttschlag (0) können wie geplant am 2. Mai um 24 Uhr auslaufen, „hier hat sich die Infektionslage durch die regionalen Ausfahrtstests und Kontrollen entspannt, was sich auf den ganzen Bezirk ausgewirkt hat“, so Landesstatistiker Gernot Filipp. Im Tennengau hingegen kämpft man mit hohen Infektionszahlen, hier der Überblick: Tennengau (342,7), Flachgau (179,3), Pongau (170,7), Stadt Salzburg (166), Lungau (164), Pinzgau (128,1) und Bundesland Salzburg 183,5.

Hochinzidenzgemeinden im Pongau

Für Hallein gelten seit heute, Freitag, 6 Uhr, verschärfte Corona-Maßnahmen, hier beträgt die 7-Tage-Inzidenz heute (8.30 Uhr) 426. In Kuchl (379), Oberalm (471) und Puch (402) mussten die Gesundheitsbehörden ebenfalls reagieren, unter anderem wurde das Contact Tracing auf 96 Stunden ausgeweitet, die Gemeinden unterstützen die Bezirkshauptmannschaft beim Rückverfolgen der Kontakte, und die Quarantänebestimmungen werden umfassend kontrolliert, um die Infektionsketten bestmöglich zu unterbrechen.

Viele Gemeinden betroffen

Das Corona-Virus beschäftigt zwar zurzeit den Tennengau am intensivsten, aber es ist nach wie vor weit verbreitet im Bundesland. „In rund 30 Prozent der Gemeinden liegt die 7-Tage-Inzidenz, die uns einen Vergleich ermöglicht, bei über 250“, so Filipp. In 21 Gemeinden liegt sie unter 50, in 40 unter 100, aber eben in 34 Gemeinden über 250.

Lage in Spitälern stabil

Die Zahl der Covid-Patienten in den Spitälern geht leicht zurück, liegt heute bei 85. In den Intensivstationen sind in den vergangenen Wochen um die 20 Betten belegt, dieser Wert bleibt stabil, die Intensivpatienten sind durchschnittlich 59 Jahre alt. „Die stabile Lage in den Krankenhäusern ist eine Wirkung des Impffortschrittes. So wie auch seit Jänner weitaus weniger Menschen sterben als noch im November und Dezember, obwohl wir uns bei den Infektionen nach wie vor auf einem relativ hohen Niveau befinden“, erklärt Filipp. Und die infizierten Personen werden noch jünger. „Jetzt liegt die 7-Tage-Inzidenz auch bei den über 70-Jährigen unter 100, bei den Zehn- bis 20-Jährigen ist sie mit 290 am höchsten.