Bettlerhaus ist mit 25 Schlafplätzen zu klein

Bettler in Salzburg

Bettlerhaus ist mit 25 Schlafplätzen zu klein

Seit kurzem leben 25 Bettler in der sogenannten Arche Nord in Salzburg-Lehen. Die Caritas hat in einem abbruchreifen Haus vier Wohnungen zu einer Unterkunft für die Bettler umgebaut.

Roma-Integrationsverein Phurdo ist verärgert

Raim Schobesberger vom Roma-Integrationsverein Phurdo und somit erster Ansprechpartner für Bettler in Salzburg ist verärgert. Ursprünglich wurde mit der Stadt und mit der Caritas ausgemacht, doppelt so vielen – also 50 Bettlern – eine Unterkunft zum Schlafen zu ermöglichen.
Raim Schobesberger im Antenne Exklusivinterview dazu: „Mich ärgert daran, dass am Anfang, wie der runde Tisch aufgerufen wurde, die Rede von 50 Schlafplätzen war. Nach einem Monat hat sich die Anzahl dann auf 40 Plätze reduziert. Zum Schluss hat es dann geheißen, es gibt 35 Plätze. Jetzt wo letztendlich aufgesperrt worden ist, da waren es dann nurmehr 25 Schlafplätze.“

Bettlerhaus nur als Notlösung

Ein weiterer Punkt, über den man sich beim Roma-Integrationsverein Phurdo ärgert ist, dass das Bettlerhaus wieder nur eine Notlösung ist. Schon im März soll das Gebäude in Lehen und somit die Arche Nord abgerissen werden. Raim Schobesberger bezweifelt, dass in Salzburg jemals ein permanentes Haus für 50 Bettler gefunden wird.

Caritas auf der Suche

Die Caritas hat vor kurzem gegenüber Antenne Salzburg bestätigt, dass die Suche nach einem permanenten Bettlerhaus in Salzburg extrem schwierig ist. Jedoch sei man aber weiterhin auf der Suche nach einem permanenten Schlafplatz für die Bettler in Salzburg.

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