Bettler in Salzburg

Mehr oder weniger?

Bettler in Salzburg

Seit dem Fall des allgemeinen Bettelverbotes in Salzburg sind mittlerweile mehrere Jahre ins Land gestrichen. Seit dem versucht man auch der sogenannten Bettlerproblematik in Salzburg Herr zu werden. Wie es aussieht aber mehr schlecht als recht.

Spießrutenlauf?

Allein wenn man nur ein paar Schritte aus der Mönchsberggarage macht, wird man direkt angesprochen, das zwar freundlich aber wenn man bedenkt, dass sich genau das selbe Prozedere schon zehn Meter weiter bei der nächsten Dame, die genauso in eine Mischung aus Decke und Winterkleidung gehüllt am Boden sitzt, wiederholt kann man skeptisch werden. Wenn man sich nämlich durch Salzburgs Innenstadt bewegt bleibt es nicht dabei, dass man ein oder zweimal anegsprochen wird. Ohne zu übertreiben schafft man es in knapp 10 bis 15 Minuten durch die Stadt auch schon bis zu 20 mal angesprochen zu werden.

Stadtbild Salzburg

Während oben Erwähntes für Viele nur störend ist, stellt es für einige Salzburger Geschäfte eine Geduldsprobe dar. Besonders auf der Linzergassenseite der Salzach wird das Problem anscheinend immer größer. Ob im Cafehaus, beim Italiener oder im Geschäft für Naturprodukte, überall schlägt einem derselbe Tenor entgegen. Zum einen scheinen es immer mehr Bettler zu werden, also dort wo früher noch zwei saßen, sitzen heute vier bis fünf, zum anderen wirken sich die Bettler auch auf das Geschäft aus. Besonders am Mirabellplatz wirkt es wie wenn die Leute mittlerweile geradezu mit Scheuklappen an den Geschäften vorbeirauschen um nicht zwischen den Bettlern stehen bleiben zu müssen.

Vorbild Innsbruck

In Tirol hat man nun anscheinend eine Lösung gegen das zunehmende Betteln gefunden. Ein temporäres/ sektorales Bettelverbot. Hieran arbeitet besonders die ÖVP in Salzburg auch immer wieder mit Nachdruck. Bisher aber ohne Erfolg. Auch in der Wahrnehmung von Vizebürgermeister Harry Preuner ist die Zahl der Bettelnden gestiegen, ein Verbot an besonders frequentierten Plätzen der Altstadt bis hin zur Schranne seiner Meinung nach somit unumgänglich. Dem Bettelverbot bläst jedoch weiter ein roter Wind entgegen. In der Wahrnehmung von Bürgermeister Heinz Schaden stellt sich die Situation nämlich genau anders da, laut ihm hat die Zahl der Bettler sogar abgenommen.

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