Besonders Kinder sind betroffen

Wenn die Hitze zur Gefahr wird

Besonders Kinder sind betroffen

Die Hitze kann besonders älteren Menschen, aber gerade auch Kindern, zu schaffen machen. Dass Kinder mehr von der Hitze betroffen sein können, zeigt eine Schweizer Studie. Besonders chronisch kranke Kinder, die adipös oder Diabetiker sind, sind bei höheren Temperaturen mehr gefährdet.

Wolfgang Sperl, Vorstand der Salzburger Uniklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, empfiehlt daher, Kinder ausreichend mit Sonnencreme einzuschmieren. Die direkte Sonnenbestrahlung, was Kinder betrifft, besonders im Kopf-, Gesichts- und Schulterbereich, sollte man unbedingt vermeiden, es drohe sonst die Gefahr eines Hitzeschlags, der behandlungsbedürftig sei, so Sperl.

„Überhaupt die direkte Sonne vermeiden und im Schatten bleiben, das ist auch irgendwie selbstverständlich. Was ganz gefährlich ist, ist der Wärme-Stau. Also wenn Kinder zu warm angezogen sind, zu viel Bewegung haben und ein riesen Wärme-Stau entsteht. Und auch wenn man Kinder alleine im Auto lässt kann das schwere Folgen haben!“

Ein Wärmestau würde dazu führen, dass die Temperatur-Regulation bei Kindern beeinträchtigt wird. Um das zu vermeiden, sollte man Kinder regelmäßig daran erinnern, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, etwa Wasser, ungesüßten Tee bzw. verdünnte Fruchtsäfte. Sich in gekühlten Räumen aufzuhalten, sei sowohl für Kinder als auch ältere Menschen empfehlenswert.

 

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