Bergsteiger wieder sicher im Tal

Nach 96 Stunden

Bergsteiger wieder sicher im Tal

Die beiden 20jährigen sind heute Vormittag von der Bergrettung mit einem Polizeihubschrauber ins Tal gebracht worden. Sie sind unverletzt.

"Angst hatten wir nicht, weil die Bergrettung gewusst hat, dass wir hier oben sind" sagt Tim Lutz nach der Rettungsaktion. "Aber wir sind schon froh, dass wir wieder herunten sind". Weitere Winter-Touren haben die beiden jungen Männer aus Freiberg (D) erstmals keine geplant.

Bernd Tritscher von der Saalfeldner Bergrettung: „Sie sind körperlich in guter Verfassung, ihnen fehlt nichts. Nur das Essen ist knapp geworden, das haben sie rationiert.“ Sie wären gut ausgerüstet gewesen, weil sie eine mehrtägige Tour geplant hätten.

Am Freitag sind die beiden in schwierigen Witterungsverhältnissen zu einer Schneeschuh-Tour aufgebrochen. Durch schlechtes Wetter und erhöhte Lawinengefahr kommen sie weder vor noch zurück. Die Bergsteiger haben in einem Notunterstand in Maria Alm (Pinzgau) auf 2,457m Unterschlupf gefunden, wo sie seit Freitag festgesessen sind.

Wetter hat sich gebessert

Heute haben die Wetterverhältnisse endlich eine Hubschrauber-Rettung zugelassen.

Lawinengefahr, Neuschnee und Schlechtwetter machten einen Abstieg der beiden tagelang unmöglich. Auch ein Aufstieg der Bergretter, der sieben bis acht Stunden gedauert hätte, oder eine Hubschrauberbergung waren vorerst nicht möglich.

Nach einer polizeilichen Einvernahme werden sich die beiden wieder auf den Heimweg machen.

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