Bergheim: Gewalt gegen Tiere?

Tierquälereverdacht

Bergheim: Gewalt gegen Tiere?

Grund waren Videoszenen die im Internet aufgetaucht sind in denen es so aussieht, als ob die Tiere nicht gut behandelt werden. Mit einem Rohr mehrfach geschlagen und in einem Fall sogar so sehr unter Stress gesetzt, dass ein Tier von der Laderampe gestürzt ist. Ein Verhalten, das auch Vizebürgermeister Harald Preuner nicht guthieß.

In Bergheim werden 1500 österreichische Kälber verladen - pro Woche! Es ist nun Anzeige wegen dem Tiertransportgesetzt erstattet worden. Auch deswegen weil die Transporte angeblich viel zu lange dauern würden. Zuständig für die Prüfung der Angelegenheit ist nun der Magistrat Salzburg - genauer der Bezirkstierarzt Christophorus Huber. Es ist möglich, dass der Tatbestand der Tierquälerei hier nicht erfüllt wird - denn der Sinn der Rohrschlag-Aktion ist ja das Weitertreiben der Kälber gewesen, jedoch wird die Verhältnismäßigkeit der angwandten Gewalt auf den Prüfstand gestellt.

Die Ereignisse sollen keine Verbindung zur Alpenrind GmbH haben - dem Schlachthof in Bergheim. Die Verladestation wird von der "Erzeugergemeinschaft Salzburger Rind" betrieben, einer Tochter vom Salzburger Rinderzuchtverband.

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