Costa Concordia - neue Vorwürfe gegen Crew

Costa Concordia - neue Vorwürfe gegen Crew

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Bargeld gegen Rettungsplätze?

Rund um das Schiffsunglück der Costa Concordia, das sich letzte Woche vor der der italienischen Insel Giglio ereignet hat, kommen immer mehr brisante Details ans Licht. Jetzt richten sich die Attacken nicht mehr nur gegen den Kapitän des Luxusdampfers, auch die Crew der Costa Concordia wird nun beschuldigt, in der Notsituation falsch gehandelt zu haben.

Rettungsplätze gegen Bargeld

Die italienische Staatsanwaltschaft geht derzeit einem unglaublichen Verdacht nach. Anscheinend sollen sich russische Passagiere bei der Evakuierung des Schiffes, Plätze in Rettungsbooten erkauft haben! Einige Überlebende haben berichtet, dass sie gesehen haben, wie Russen aus der ersten Klasse der Crew Bargeld überreicht haben. Eine weite Augenzeugin, die direkt am Hafen wohnt, sagt aus, dass in den ersten Rettungsbooten nur gesunde Männer und elegante Frauen im Abendkleid saßen. Sie alle haben Russisch gesprochen. Von Frauen und Kindern oder verletzten Personen war nichts zu sehen. Laut einer italienischen Tageszeitung hat die Crew sogar Behinderte sich selbst überlassen. Das alles sind schlimme Anschuldigungen, die nun von der italienischen Staatsanwaltschaft überprüft werden.

Schadensersatzklagen

Derzeit versucht die Reederei, die Kaptän Schettino zufolge die Kursänderung befohlen hätte, überlebende Passagiere mit Rabattangeboten von Schadensersatzklagen abzubringen. In einem Brief der "Costa Cruises" heißt es, dass das Unternehmen jedem Kunden der ihnen treu bleibe, einen Rabatt von 30 Prozent auf künftige Kreuzfahrten bietet.

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