11. September 2015 13:43
900-1000 am Bahnhof übernachtet
Bahnhofsgarage als Notschlafstelle genutzt
Der Beschluss die Bahnhofsgarage als Nächtigungsmöglichkeit für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen hat sich bewährt.
Bahnhofsgarage als Notschlafstelle genutzt
© Stadt Salzburg / Johannes Killer

In einer Aussendung des Land Salzburg von Samstagfrüh geht hervor, dass sich der Beschluss die Bahnhofsgarage als Nächtigungsmöglichkeit für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen bewährt hat: "Heute Nacht, 11.9. auf 12.9.2015, wurde zum ersten Mal die Bahnhofsgarage als Notschlafstellen für Flüchtlinge genutzt. Laut den Einsatzkräften übernachteten 900-1000 Schutzsuchende in Salzburg. In den Morgenstunden verließen sie den Bahnhof Richtung Deutschland. Es kam laut den Einsatzkräften zu keinen Zwischenfällen und das neue Quartier hat sich bewährt. Derzeit wird alles für den bevorstehenden heutigen Reisetag vorbereitet. "

Normaler Berufs- und Schulverkehr

Das Ziel dieser Maßnahme ist, die Gänge im Bahnhofsgebäude wieder frei zu hallten, wenn der normale Berufs- und Schulverkehr wieder beginnt. Für das Rote Kreuz wird die Arbeit somit auch einfacher, denn sie müssen die Feldbetten nicht jedes Mal aufs Neue auf- und wieder abbauen. Die Anzahl der Betten bleibt mit maximal 520 Betten immer gleich. Der Aufenthalt am Hauptbahnhof ist in der Garage auch für die Flüchtlinge angenehmer, denn sie sind in einer geschützteren und wärmeren Umgebung.

Dauer

Für die nächsten 14 Tage soll die Garage soll für die flüchtenden Menschen zur Verfügung stehen. Die Kosten werden von den Gesellschaftern Stadt und Land übernommen. Mit den Einsatzorganisationen bereits geklärt wurden Belüftung, Fluchtwege und Reinigung. Rote Kreuz und Caritas sehen in der Garage einen idealen Standort für Hilfeleistung. Verletzte oder kranke Personen werden aber weiterhin im RK-Zelt am Bahnhofsvorplatz betreut.