Auswirkungen der Spekulationsgeschäfte des Landes derzeit nicht abschätzbar

Salzburg Finanzen

Auswirkungen der Spekulationsgeschäfte des Landes derzeit nicht abschätzbar

"Entgegen der medialen Berichterstattung der vergangenen beiden Tage kann ich keine Fakten bestätigen, wonach der Eintritt von Verlusten durch hochspekulative Geschäfte des Landes vom Tisch ist. Ich sehe derzeit noch keinen Anlass zur Entwarnung", stellte Landesrechnungshofdirektor Dr. Manfred Müller, der auch Vorsitzender der "Koordinierungsgruppe Finanzüberwachungsausschuss – Landesregierung" ist, heute, Dienstag, 15. Jänner, zur aktuellen Berichterstattung fest.

"Nachdem der für morgen angekündigte Bericht aus der Finanzabteilung auch noch nicht im Arbeitsausschuss der Landesregierung am vergangenen Montag vorgelegen ist, können über die Auswirkungen der Finanzgeschäfte des Landes weder in Hinblick auf das Budget noch in Hinblick auf die finanzielle Gesamtsituation des Landes irgendwelche fundierten Bewertungen oder verlässliche Prognosen getroffen werden", sagte Müller.

"Der für morgen erwartete Bericht ist zunächst zu analysieren und auf Plausibilität zu prüfen, bevor fundierte Aussagen getroffen werden können. Dies ist auch in der Sitzung der Koordinierungsgruppe des Finanzüberwachungsausschusses des Landtags so festgelegt worden", nimmt Müller auf die jüngste Einigung der Landtagsparteien Bezug.

"Am kommenden Donnerstag wird diese Koordinierungsgruppe von Landtag und Landesregierung wieder zusammentreffen, um eine erste Bewertung der am Mittwoch vorgelegten Zahlen in Angriff zu nehmen", betonte Müller abschließend.

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