Buchführung über private Daten

Ausweiskontrolle bei Bierkauf

Das kann es doch nicht sein: Wer mehr als zwei Kisten Bier, 14 Flaschen Wein oder 30 Liter alkoholfreie Getränke kauft, muss künftig an der Kassa seinen vollen Namen und Adresse angeben.

Seit Jahresbeginn müssen Getränkehändler über ihre Kunden Buch führen, die über diese neuen Richtlinien hinauskommen.

20 Liter Bier
10 Liter Wein
2 Liter Schnaps
30 Liter alkoholfreie Getränke

Der Grund für diese Gesetzesnovelle ist einfach erklärt: Das Finanzamt will damit vermeiden, dass Getränke außerhalb der „privaten Lebensführung“ schwarz verkauft werden.

Gesetzgeber hat Änderungen angekündigt

Durch die heutige Berichterstattung hat das Finanzamt bereits Änderungen dieser Novelle angekündigt. Entweder es tritt die alte Regelung in Kraft oder man trifft sich in der Mitte - eine typisch österreichische Lösung also.