Austria Wien holt den Titel

Aus und vorbei

Austria Wien holt den Titel

Austria Wien vs. Mattersburg

Gänsehautstimmung in der randvollen Generali Arena. 12.000 Fans waren gekommen, um mit der Austria den Titel zu feiern – und sie wurden nicht enttäuscht! Die Veilchen schossen Mattersburg mit 4:0 aus dem Stadion, der 24.Meistertitel war ihnen am vorletzten Spieltag nicht mehr zu nehmen.

Die Art und Weise, wie die Austria den letzten Schritt gemacht hat – einfach beeindruckend! Ein Punkt hätte gegen Mattersburg schon gereicht. Doch auf Unentschieden zu spielen ist nicht die Sache der Austria. Nach vorne gepeitscht von den Fans überfielen sie die Burgenländer richtiggehend. Minute 4: Jun flankt von links, Hosiner erwischt den Ball nicht richtig – aber Gorgon ist am langen Eck zur Stelle – 1:0. Sofort stürmten alle Spieler Richtung Ersatzbank, wo sie mit Stöger eine Jubeltraube bildeten.

Und es ging in dieser Tonart weiter! Minute 6: Suttner trifft per Freistoß und mit kräftiger Mithilfe von Goalie Borenitsch zum 2:0. „Der Meister in diesem Jahr ist wieder die Austria“, hallte es von den Rängen. Und spätestens nach dem 3:0 durch Jun (12.) hatte wirklich keiner mehr Zweifel, wer Meister wird!

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Red Bull Salzburg vs. Ried

Red Bull Salzburg ist seit Mittwoch nur noch Ex-Meister. Die kleine Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in der Fußball-Bundesliga hat sich aufgrund fehlender Schützenhilfe von Mattersburg gegen die Wiener Austria in der vorletzten Runde nicht erfüllt. Auch Salzburg hat seine Pflichtaufgabe nicht erledigt, die Roten Bullen mussten sich in Ried nach 2:0-Führung mit einem 2:2 begnügen.

Salzburg hätte einen Sieg benötigt und gleichzeitig einen Erfolg von Mattersburg bei der Austria, um zum Saisonabschluss am Sonntag zu Hause gegen die Austria noch mit einer Titelchance einzulaufen. Doch aus einem Finale wurde nichts. Vielmehr bestätigten die Rieder einmal mehr, dass sie der Angstgegner der Salzburger sind. Die Innviertler blieben in dieser Saison als einzige Mannschaft gegen die Elf von Roger Schmidt ungeschlagen und wahrten damit ihre kleine Chance auf eine Europacup-Teilnahme.

Die Salzburger hatten gerade einmal eine von Sekagya unrühmlich vergebene Torchance, da war die Meisterschaft quasi schon entschieden. Denn schon nach zwölf Minuten führte die Austria gegen Mattersburg mit 3:0. Ohne sichtbare Emotionen nahm der entthronte Meister die Einblendungen der Zwischenstände aus Wien hin, von Resignation keine Spur.

Technisch besser

Die Gäste konzentrierten sich auf ihre Aufgabe, waren das technisch klar bessere Team und dominierten in der ersten Halbzeit das Spiel. In der 23. Minute vergab Berisha die erste ganz große Chance, er scheiterte an Torhüter Gebauer. Zwei Minuten später aber die Führung, als Alan einen Soriano-Freistoß per Kopf ins Tor verlängerte (25.). Mane legte fünf Minuten später mit seinem 15. Saisontreffer nach, sein scharfer Schuss prallte von Ried-Verteidiger Riegler ins eigene Tor (30.). Dem Doppelpack wäre beinahe der dritte Treffer gefolgt, doch Gebauer blieb im Duell mit Alan der Sieger (31.).

Es sollte sich rächen. Statt 3:0 stand es plötzlich 1:2, nachdem Reifeltshammer einen Eckball aus kurzer Distanz über die Linie drückte (36.). Gartler hatte kurz darauf die große Ausgleichschance, doch Salzburg-Torhüter Gustafsson parierte (38.).

Nach der Pause kamen die Rieder mit viel Elan aus der Kabine und durch Zulj zum verdienten Ausgleich (53.). Und die Mannschaft von Michael Angerschmid stand sogar knapp vor dem Sieg, doch Ulmer rettete vor der Linie (58.). Die Zuschauer erlebten auch danach gute Chancen dort und da (Hammerer/79. bzw. Berisha/61., Teigl/87.), aber keine Tore mehr.

18 Partien ungeschlagen

Salzburg verließ daher nach zuletzt sieben Erfolgen erstmals wieder nicht als Sieger das Feld, ist aber mittlerweile seit 18 Partien bzw. seit 24. November ungeschlagen. Die Salzburger Fans honorierten trotz verpasstem Titel diesen Lauf und forderten per Transparent: "Schmidt muss bleiben".

Salzburg ist nun Vize-Meister und steigt wie die Austria in der dritten Qualifikationsrunde (30./31. Juli) in die Champions League ein, muss allerdings in den schwierigeren "Ast" der Nicht-Meister.

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