31. Juli 2014 15:00
Feuerwehren in ganz Salzburg im Dauereinsatz
Aufräumarbeiten in vollem Gang
Die schweren Regenfälle in den letzten 48 Stunden sorgten in einigen Landesteilen für starke Überschwemmungen. Mittlerweile sind die Aufräumarbeiten fortgeschritten.
Aufräumarbeiten in vollem Gang
© Vzlt Wolfgang Riedlsperger

Die Feuerwehren in Stadt und Land waren die letzten zwei Tage beinahe im Dauereinsatz. Besonders betroffen waren die Gemeinden Bramberg, Neukirchen, Mittersill und Uttendorf.

Antenne Salzburg sagt allen HelfernInnen: DANKE!!!

Hochwasserschutz-Elemente verhinderten totale Katastrophe

Die Feuerwehren haben vielerorts den Hochwasserschutz aktiviert - zusätzlich wurden die Wassermassen in Retentionsbecken geleitet. Neben lokalen Straßensperren wurde auch der Betrieb der Lokalbahn in dem Hochwasserbereich eingestellt. Am schlimmsten war die Gemeinde Neukrichen von den Regenfällen betroffen. Ob weitere Maßnahmen für den Fall erneuten Regens getroffen werden müssen wird in den nächsten Stunden entschieden.

Entwarnung für Stadt Salzburg & Oberndorf

Auch in der Stadt Salzburg bauten die Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren die Hochwasser-Schutzanlagen entlang der Salzach auf. Der Fluss hatte einen Pegelstand von 7,5 Metern, dies war der "Auslösepunkt" für den Aufbau der Schutzanlagen. Jetzt hat sich der Pegelstand wieder auf normale 4 Meter reduziert und die Feuerwehren atmen durch. Weiter Bedrohungen durch Hochwasser werden vorerst nicht erwartet.

Aufräumarbeiten bereits fortgeschritten

Das Ausmaß der Schäden wird noch heute festgestellt. Im Pinzgau mussten in den betroffenen Gemeinden einige Keller ausgepumpt werden. "Die Hochwasserdämme werden nun von Spezialisten auf Schäden untersucht. In Neukirchen muss man nun über einen Ausbau des Hochwasserschutzes nachdenken", so Bernhard Gratz von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See. Die gröbsten Arbeiten sind bereits erledigt. Das österreichische Bundesheer unterstützt seit heute die Aufräumarbeiten.

Habachtal nicht mehr abgeschnitten

Im Bramberg sind vor allem die Gleise der Pinzgaubahn beschädigt. Gleiches gilt für eine Brücke, welches den Ortsteil Habachtal und Bramberg verbindet. Diese Brücke wurde Teils zerstört und ist seit gestern nicht passierbar. Die knapp 300 Bewohner des Habachtals können mittlerweile über Neukirchen wieder hinaus. Das österreichische Bundesheer repariert diese Brücke zumindest provisorisch. Weitere Schritte stehen noch nicht fest.