Aufräumarbeiten in Uttendorf

Nach schweren Unwettern

Aufräumarbeiten in Uttendorf

An die 60 Häuser wurden überflutet und zum Teil schwer beschädigt. Der Manlitzbach ist über die Ufer getreten.

Eine Woche lang wurde geschaufelt, aufgeräumt, hergerichtet und repariert. Jeden Tag sind dabei neue Schäden sichtbar geworden. Über 70 Bagger und Großgeräte haben da bei den Aufräumarbeiten geholfen. Am Freitag hat das Bundesheer seinen Einsatz in Uttendorf beendet und  schon langsam kehrt in Uttendorf wieder Normalität ein, so der Bürgermeister Hannes Lerchbaumer.

"Die Aufräumarbeiten sind soweit abgeschlossen. Was noch zu tun ist - das wird noch dauern bis Mittwoch aufgrund des aktuellen Regens - ist das Entfernen vom Schlamm von den landwirtschaftlichen Flächen. Wir sind wieder am Weg der Normalität"

Derzeit wird mit dem Leiter des Katastrophenfonds der genaue Schaden erhoben, es gibt ungefähr 70 Geschädigte in Summe. Die genaue Schadenssumme soll Ende der Woche vorliegen, ausgegangen wird derzeit von rund drei bis 4 Millionen Euro Schaden. Die meisten Häuser sind aber zum Glück versichert. 23 Hektar Landwirtschaftliche mussten in Summe vom Schlamm befreit werden. So tragisch das Ereignis war, umso vorbildhafter ist es, wie hier wieder alle zusammengeholfen haben, so der Bürgermeister:

"Der materielle Schaden ist zwar groß, aber dass kein Menschenleben gefordert wurde, ist das Wichtigste. Bis heute zur Aufarbeitung null Verletzte und keine Toten- das ist der größte Wert den wir haben und darauf bauen wir auf. In einem Monat schaut die Sache wieder ganz anders aus."

Der Katastrophenfonds des Landes hat wie berichtet 250.000 Euro für rasche Hilfe in Uttendorf bereitgestellt. Außerdem wurde damit begonnen, die letzten 400 Meter des Mandlitzbaches dauerhaft zu verbauen und zu sichern.

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