Aufmerksamkeiten für LehrerInnen

Geschenke zum Schulabschluss

Aufmerksamkeiten für LehrerInnen

Schokolade, Kaffee-Tassen, Blumen und personalisierte Karten zählen zu den Klassikern der Abschlussgeschenke für die Lehrenden. Doch nicht immer werden Kleinigkeiten verschenkt, sondern auch Produkte mit höheren Werten, was zu Problemen führen kann und im schlimmsten Fall auch strafbar ist.

Die gesetzliche Ausgangslage

Nach dem Lehrerdienstrechtsgesetz ist es generell untersagt, Geschenke von Dritten anzunehmen oder gar zu fordern. Denn für den Bediensteten sollte sich kein Vorteil ergeben, dies würde auch zu Bestechung führen. Problematisch wird es bei Geschenkswerten über 100€. Ehrengeschenke dürfen angenommen werden, aber dies ist im Einzelfall darzulegen und kann zu Streitfragen führen. Der Vorgesetzte muss über einzelne Geschenke informiert werden, um Strafen zu vermeiden.

Die Geschenke variieren

Grundsätzlich schätzen die Lehrenden selbstgemachte und persönliche Geschenke am meisten. Dennoch wird in der Praxis oft der Bogen überspannt. Dabei reichen die Geschenken von Kaffebechern und Grußkarten über Gutscheine und Geschenkskörbe. Skurille Geschenke sind immer dabei, wie beispielsweise ein Massage-Gutschein oder eine Einladung für ein teures Essen. In der Volksschule Taxham werden die Eltern gleich von der Direktorin informiert, dass nur selbstgemachte Kleinigkeiten angemessen sind.

Wie sollte man daher vorgehen?

Geschenke mit einem Wert über 100€ führen immer zu Problemen und dürften auch nicht angenommen werden. Generell sollte man Geschenke an Lehrkräfte vermeiden und wenn doch, sollten selbstgemachte und persönliche Aufmerksamkeiten mit geringem Wert bevorzugt werden.

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