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Masern

Aufklärung in Salzburg hat gewirkt

Momentan ist zwar kein Masernfall in Salzburg bekannt. Aber bis April gab es mehr Fälle als im ganzen letzten Jahr.

Masern werden weltweit zum Problem, auch in Österreich. In Salzburg hat es vor allem zu Beginn des Jahres viele Masernfälle - vor allem im Bezirk Zell am See - gegeben. Von Jänner bis April war die Rede von 17 Masernfällen in Salzburg, das waren mehr als im ganzen Vorjahr. Das Land Salzburg hat daraufhin mit Aufklärung reagiert und zusätzliche Impftermine in den Bezirken angeboten, und das mit Erfolg, so Gesundheitsreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl: „Wir haben es geschafft, dass sich knapp über 500 Menschen zusätzlich impfen ließen. Im Juni hatten wir noch einen Masernfall, seither aber keinen mehr. Ich hoffe, wir freuen uns nicht zu früh, aber ich gehe davon aus, dass die Masernfälle jetzt wirklich abgeebbt sind.“

Die Durchimpfungsrate liegt in Salzburg zwischen 80 und 85 Prozent, damit die Masern ausgerottet werden, müsste diese aber bei über 90 Prozent liegen, so Stöckl. Fast jeder Vierte, der Masern bekommt, erkrankt so schwer, dass er ins Spital muss.