Anschlag in Nizza

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Anschlag in Nizza

Was bisher bekannt ist

Gestern Abend wurde in der südfranzösischen Stadt Nizza der Nationalfeiertag gefeiert. Kurz nach dem Feuerwerk raste der 31 jährige Mohamed Lahouaiej Bouhel mit einem LKW in die Menschenmengen. Es fielen mehrere Schüsse. Bei dem Attentäter handelte es sich um einen Franko-Tunesier. Er wurde von der Polizei erschossen. Zuvor tötete der Attentäter 84 Personen, darunter 10 Kinder. Zusätzlich gibt es mehrere schwer Verletzte. Laut einem Augenzeugenberichten hat der Täter eine blaue Uniform getragen und das Feuer eröffnet. Dazu soll er "Allahu Akbar" gerufen haben, übersetzt bedeutet dieser Ausspruch "Gott ist groß".

Staatstrauer in Frankreich

Der französische Präsident Hollande spricht von "terroristischem Charakter" der Tat. In den letzten Jahren gab es immer wieder Aufrufe der Terrormiliz IS, dass in Frankreich Attentate mit dem Auto ausgeführt werden. Diese Aufrufe wurden auch bereits befolgt, jedoch bisher ohne Todesopfer. Präsident Hollande und sein Premier Manuel Valls reisen nach Nizza und sollen dort bis um 12:00 eintreffen. Der Präsident hat jedenfalls eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.

Ausnahmezustand in der Grand Nation

Der Ausnahmezustand, welcher nach den Pariser Anschlägen im November ausgerufen wurde, wird nun um 3 Monate verlängert. Heute morgen tagte das Zuständige Kabinett in Paris zusammen um sich über die nationale Sicherheit zu beraten. Laut dem Außenministerin sind unter den Opfern keine Österreicher, jedoch wurde bereits bestätigt, dass drei Deutsche Maturareisende bei dem Anschlag getötet wurden. Der österreichische Bundeskanzler zeigte sich jedenfalls entsetzt über den "barbarischen" Akt. "Wir stehen mit voller Solidarität zu Frankreich. Europa ist gefordert um weiter gemeinsam gegen den Terrorismus zu kämpfen." Unterdessen hat das deutsche Innenministerium erklärt, dass die Grenzkontrollen zu Frankreich verschärft werden.

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