Angst vor Hacker-Attacken

EXKLUSIV

Angst vor Hacker-Attacken

Das zeigt jetzt eine Beantwortung der Stadt auf eine Anfrage der NEOS. Sie zeigt, wie brisant das Thema inzwischen ist. SPÖ-Vizebürger­meis­ter Bernhard Auinger bestätigt, dass Hacker immer öfter versu­ch­en ins System und damit an die sensiblen Daten der Bürger zu gelangen. Die Zahlen sind erschreckend: "Von jährlich fünf Millionen E-Mails sind 100.000 schadhaft. 150 davon sind beim End-User gelandet und dort hat der Virenscanner diese Mails ausgeschieden", sagt Auinger.

Keine 100-prozentige Sicherheit

Hackerangriffe werden zwar im Vorfeld grundsätzlich ausgefiltert, 100-prozentige Sicherheit könne man nie garantieren. „Aber bisher ist kein Schaden entstanden“, kann Auinger vorerst beruhigen. Es werden zudem laufend Schulungen durchgeführt, um Viren und Co. direkt vorzubeugen.

Daten ein Schatz

Für Hacker sind die Daten der Stadt Salzburger attraktiv, weil sie die Daten für Werbezwecke wohl teuer verkaufen könnten. "150.000 Einwohnerdaten wären ein großer Schatz", sagt Auinger. Auinger ist dafür, dass die Stadt hier personell aufstockt. Wie viel Geld es für den Ausbau des Datenschutzes geben soll, entscheidet sich in den Budgetverhandlungen.

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