Biathlon

Hausdurchsuchung bei der IBU

Angeblich vertuschte Dopingfälle

Schwere Anschuldigungen gegen die IBU in Salzburg

In der Nacht von Dienstag, den 10. April, auf Mittwoch, den 11. April, gab es bei der IBU (Internationaler Biathlon Verband) in Salzburg Nonntal eine Razzia des Bundeskriminalamts, im Auftrag der Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien. Hauptsächlich wurden Computer durchsucht und sichergestellt, da ein Doping verdachtsmoment vorliegt.


Nach der Hausdurchsuchung legte die Generalsekretärin Nicole Resch ihr Amt nieder und auch Präsident Anders Besseberg legte vorübergehend sein Amt nieder.


Die Welt Anti-Doping Argentur (WADA) und die Nationale Anti-Doping Argentur (NADA) stehen in engem Kontakt und Austausch mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft.


Ein Ex-Leiter des Anti-Doping-Labors in Moskau behauptet außerdem, dass die IBU gedopte russische Sportler gegen Bestechungsgelder geschützt habe. Dies passierte anscheinend schon bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014.