Alpin-Weltcup sucht Hirscher-Nachfolger

Startschuss in Sölden

Alpin-Weltcup sucht Hirscher-Nachfolger

Der alpine Ski-Weltcup sucht einen Nachfolger für Marcel Hirscher. Der Salzburger hat nach acht Gesamtsiegen in Folge die Sportbühne verlassen, Topanwärter auf die große Kugel sind der Franzose Alexis Pinturault und der Norweger Henrik Kristoffersen. Die Herren fahren an 22 Schauplätzen 44 Rennen, die Damen an 21 insgesamt 41, dazu kommt ein Mixed-Teambewerb.

Im Winter ohne Olympische Spiele und Weltmeisterschaften sind die Klassiker wie Wengen und Kitzbühel oder Lake Louise, Val d'Isere und Garmisch-Partenkirchen sowie die Wertungsgewinne die angepeilten Ziele. Bei den Herren sind mit dem Gesamtweltcup, dem Riesentorlauf und Slalom - diese Wertungen gewann Hirscher - drei Kugeln auf den freien Markt gekommen. In der Abfahrt verteidigt der Schweizer Beat Feuz den Disziplinsieg, im Super-G der Südtiroler Dominik Paris und in der Kombination Pinturault.

Mit dem Rücktritt von Marcel Hirscher ist Alexis Pinturault dem großen Ziel die große Kugel zu gewinnen, einen großen Schritt näher gekommen. "Die große Änderung ist, dass es keine Änderung gibt. Für mich ist alles gleich geblieben: ich muss Rennen gewinnen, wenn ich am Ende vorne sein will", sagte der französische Skirennläufer auf einem Medientermin vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden.

Matthias Mayer startet den nächsten Versuch im Riesentorlauf. Der Kärntner, der als Olympiasechster von 2014 in Sotschi unter Beweis gestellt hat, welch großes Potenzial er in der alpinen Kerndisziplin hat, wird beim Saisonauftakt am Sonntag in Sölden (10.00/13.00 Uhr) antreten und abhängig von der Leistung dort über weitere Saisoneinsätze entscheiden.

 

Quelle: APA

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