31. Juli 2019 07:54
Großarl
Abwarten beim Problemwolf
Die besorgte Bevölkerung in Großarl muss weiter warten.
Abwarten beim Problemwolf
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Die Entscheidung, ob der Problem-Wolf abgeschossen werden kann, lässt weiter auf sich warten. In Summe sollen ja 40 Schafe in nicht einmal einem Monat gerissen worden sein. Laut Wolfsbeauftragen Hubert Stock hat es seit dem keine weiteren Vorfälle mit einem Wolf in Salzburg gegeben. Allerdings gab es in Tirol ähnliche Fälle. Die Vermutung liegt laut dem Wolfsbeauftragten nahe, dass es sich um denselben Wolf handelt, der auch in Salzburg aktiv. Seit zwei Wochen liegt nun der Antrag der Bauern auf Abschuss des Problemwolfs bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft. Doch die Entscheidung lässt weiter auch sich warten, so Bezirkshauptmann von St. Johann, Harald Wimmer. Nach ihm könne man noch keine Prognosen abgeben, wie lange sich diese Entscheidung hinziehen werde.

Auch ein privater Sachverständiger wird ein Gutachten erstellen, ob etwa in dem betroffenen Gebiet ein Herdenschutz oder andere Maßnahmen möglich sind. Bis es eine Entscheidung der Bezirkshauptmannschaft gibt, könnten also noch einige Wochen vergehen. Die Bevölkerung in Großarl muss also wohl noch eine Weile zittern.