Krimmler Wasserfälle

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Abkühlen in Salzburgs Natur

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An Hitzetagen bieten Salzburgs kühle Naturschauplätze wie Klammen, Wasserfälle oder Flussufer im ganzen Land eine willkommene Abkühlung.

Neben dem Naturschutz ist Landesrätin Daniela Gutschi für den Nationalpark Hohe Tauern zuständig, wo sich auch einige besondere Plätze befinden. Die Vielfalt der „kühlenden Orte“ in Salzburg ist atemberaubend. Hier einige Beispiele im Überblick, darunter ein paar richtige Geheimtipps.

Flachgau

Keine Klamm, aber kühlen Badespaß verspricht die Plötz in der Gemeinde Ebenau. Das schluchtartige Tal wird gesäumt von fünf alten Mühlen und einem Wasserfall, der kaskadenartig in die Tiefe führt. Ganz besonders: Die „Strudellöcher“, also Wannen, die das nasse Element geformt haben und schon seit vielen Generationen zum Baden genutzt werden.
Die Glasenbachklamm in Elsbethen hat nicht nur zahlreiche Tümpel zum Abkühlen, sondern auch einen geologischen Schauweg.
Das Felsenbad in Faistenau: Plantschen mitten in der Natur mit Liegeflächen am Fels.

Tennengau

Das Naturdenkmal Lammerklamm in der Gemeinde Scheffau. Sie ist gut erschlossen und in einer einstündigen Wanderung für die ganze Familie erkundbar. Wem das nicht reicht, der kann sich bachabwärts in der Lammer selbst abkühlen.
Im Wiestal findet sich die s-förmige Wiesbach- und Almbachklamm mit fast senkrechten Dolomitenwänden. Zwischen Strubklammsee und Wiestal-Stausee in Ebenau finden Canyoning-Fans ihr Paradies.
Die Salzachöfen in Golling, wo man mit einem Flying Fox direkt in die Schlucht „eintauchen“ kann.
An der Taugl in Bad Vigaun und St. Koloman laden spektakuläre Felsformationen als exklusive Badeplätze ein, in das glasklare Wasser einzutauchen.

Pongau

Ein Erlebnis der besonderen Art ist die tief eingeschnittene Liechtenstein-Klamm bei St. Johann mit komplett erneuerten Wegen und Treppen.
Im Kleinarltal lassen sich der Jägersee und der Tappenkarsee bei einer Wanderung als Erfrischungsorte verbinden.

Pinzgau

Die Sigmund-Thun-Klamm in Kaprun gibt Einblick, wie der Nationalpark Hohe Tauern entstanden ist. Gesteinsformationen sind entlang von Holzwegen erkundbar, ein Blick in Salzburgs Geschichte.
Das Naturdenkmal Seisenbergklamm in Weißbach bei Lofer. Hier gibt es auch Führungen für Kinder und Erwachsene, auf interessante Art und Weise wird die Faszination Klamm vermittelt.
Die Innersbachklamm in Unken. Nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum entfernt gibt es einen Rundweg, der durch die Schlucht und den Wald führt.
Zu Wandern und Wasser genießen lädt die Kitzlochklamm in Taxenbach ein. Zu wild zum Baden, aber alleine die Gischt ist bei über 30 Grad eine Wohltat.
Die Vorderkaserklamm in Lofer mit vielen Holzstegen und den „Badeseen“.
Nicht zu vergessen: die Krimmler Wasserfälle, das international bekannte Naturschauspiel mitten im Nationalpark Hohe Tauern.

Lungau

Von Weißpriach aus entlang die Lonka bachaufwärts zählt zu den schönsten Naturplätzen in ganz Österreich.
Zum Selberentdecken: Der Lungau ist reich gesegnet mit kleinen kühlen Bergseen, die auf Wanderungen für kühle Erfrischung sorgen.
Bei St. Michael hat die Mur jetzt wieder mehr Raum in der Natur bekommen, was auch für die Freizeitgestaltung neue Perspektiven öffnet. Schotterbänke und Mäander ermöglichen eine abwechslungsreiche Zeit am kühlen Nass.

Stadt Salzburg

Im Aigner Park lockt das Hexenloch nicht nur Romantiker, sondern auch alle, die Abkühlung am Fuß des Gaisbergs suchen.
Der Klassiker in der Landeshauptstadt: Kühles Wasser schafft der Almkanal in den Stadtteilen Gneis und Leopoldskron heran.