Abbruch der großen Betonsilos beginnt

Quartier Rauchmühle:

Abbruch der großen Betonsilos beginnt

Neues Quartier mit vielfältigen Nutzungen

Während die, teilweise über 40m hohen, Stahlbetonsilos aus den 80er Jahren abgebrochen werden, schreiten die Planungen für das neue Stadtquartier mit neuen Wohngebäuden und der Renovierung und Nachnutzung der bauhistorisch bedeutenden Baukörper, welche erhalten bleiben, weiter voran. Nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess in Zusammenarbeit mit der Stadtplanung und dem Gestaltungsbeirat haben die PRISMA und Salzburg Wohnbau nun die Freigabe zur Einreichung der neuen Gebäude und des Freiraumes erreicht.

Als Ergänzung zum historischen Ensemble werden sieben neue Baukörper nach Plänen des norwegischen Architekturbüros Helen & Hard errichtet. Erstmalig werden nun Visualisierungen zum Projekt präsentiert. Am Standort entstehen insgesamt ca. 220 Wohnungen, davon 78 freifinanzierte Eigentumswohnungen, die von der PRISMA realisiert werden und 143 geförderte Mietwohnungen, die die Salzburg Wohnbau errichtet. Forschung und Entwicklung spielen bei diesem Projekt für die Salzburg Wohnbau-Spezialisten eine wichtige Rolle. In Zusammenarbeit mit bewährten Forschungspartnern wird derzeit im Bereich erneuerbarer Energien ein innovatives Konzept ausgearbeitet, das noch vor dem Sommer präsentiert werden soll.

Mit der bereits letztes Jahr abgeschlossenen Renaturierung der Glan und der geplanten zusätzlichen Öffnung des Maxglaner Mühlbaches, welcher momentan noch unterirdisch durch das Grundstück verläuft, entsteht am ehemaligen Industrieareal Rauchmühle ein neues, offenes Quartier für Salzburg. Geplanter Baustart ist Herbst 2017, die Fertigstellung ist für 2019 vorgesehen.

Historisches Ensemble bleibt erhalten

Die Stadt Salzburg setzt in der Rauchmühle und dem daran angeschlossenen alten Silo, der erhalten bleibt, stark auf die Vernetzung von Kreativwirtschaft, Kunst und Kultur. Auf rund 4.500 m² entstehen offene Proberäume und Büros sowie frei verfügbare Werkstätten, die die Rauchmühle zu einem neuen Hotspot in der Wissensstadt Salzburg machen.

Bürgermeister Heinz Schaden begrüßt die Wiederbelebung der Rauchmühle und hebt hervor: „Für den Stadtteil Lehen wird die Rauchmühle durch ihre innovative Nutzung eine echte Bereicherung darstellen. Neben dem neuen Wohn- und Lebensraum wird hier ein offenes Zentrum für kreatives Arbeiten aller Art etabliert. Als Wissensstadt ist es uns ein großes Anliegen, moderne, flexible Arbeitsräume zu schaffen, die frei zugänglich sind und den kreativen Austausch fördern. Die Rauchmühle bereichert das Leben in Salzburg und setzt, als weiteres Vorzeigeprojekt, neue Impulse für den Stadtteil Lehen.“

Durch ein modernes Nutzungskonzept wird die Rauchmühle zum innovativen Thinktank und eröffnet ungezwungenes Ausprobieren genauso wie kreative Teamarbeit mitten in der Stadt Salzburg. Längerfristig gesehen soll die Rauchmühle mit ihren Vereinen, Kreativen, KünstlerInnen und jungen UnternehmerInnen ein inspirierendes Umfeld mit hoher Außenwirkung erschaffen. „Die Stadt entwickelt PRISMA Medieninformation | Quartier Rauchmühle – Beginn Abbrucharbeiten | 2 die Rauchmühle zu einem Zentrum entlang der drei Leitlinien offenes Proben – offenes Arbeiten – offenes Experimentieren. Kultur und Wissen auf diese Weise zu kombinieren, bietet die Möglichkeit, einen neuen Standort in der Wissensstadt mit großem Potenzial für die Zukunft zu schaffen“, betont Ingrid TrögerGordon, Leiterin der Kulturabteilung der Stadt Salzburg.

Diashow Abbruch der großen Betonsilos beginnt

Rauchmühle

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