01. Oktober 2018 13:05
Schotten Klischees
Wo Schokoriegel frittiert werden
Wild, rothaarig und mit einer Flasche Whisky in der Hand. So stellen sich viele den typischen Schotten vor. Aber welche der vielen Klischees sind wirklich wahr?
Wo Schokoriegel frittiert werden
© oe24

Passend zum Europa League Schlager  - Salzburg gegen Celtic Glasgow – haben wir uns einmal etwas näher mit den Konkurrenten und den kursierenden Klischees über die Schotten auseinandergesetzt.

"Haggis sollte jeder einmal probiert haben."

Sie tragen täglich ihren Kilt, darunter angeblich nichts, spielen alle Dudelsack und sind natürlich rothaarig. Sogar eine Schotten-Phobie soll es geben: Scotophobia, so bezeichnet man die Angst oder gar Aggression gegenüber Schotten. Aber trinken Schotten wirklich täglich Whisky und essen frittierte Marsriegel, obwohl man ihnen nachsagt so geizig zu sein? Wie so oft stammen viele dieser Vorurteile aus Zeiten, als Feindschaften zwischen den Ländern zu stark überzogenen, wenn nicht gar ausgedachten Geschichten führten. Welche Klischees aber tatsächlich ein Fünkchen Wahrheit beinhalten, klären wir im Interview mit Chloe, einer gebürtigen Schottin, die in Salzburg lebt.

"Unser Nationalgericht Haggis besteht aus verschiedenen Innereien und wurde früher traditionell im Tiermagen gekocht. Es gleicht von der Konsistenz her einer Blutwurst. Whisky ist bei uns Schotten tatsächlich sehr beliebt und das nicht nur bei Festen, sondern auch einfach zum Feierabend oder sogar als Medizin bei Erkältungen. Und unter dem Kilt? Da trägt ein echter Schotte absolut nichts!"

Mit einem Vorurteil räumt Chloe allerdings auf: "Geizig sind meine Landsleute definitiv nicht."