15. Juli 2014 14:24
Brutaler Umgang mit Tieren
Weiterhin treiben Tierqäler in Salzburg ihr Unwesen
Hunde- und Katzenbesitzer können sich nun schützen: Mit Hilfe einer Smartphone-App.

Weiterhin treiben Tierqäler in Salzburg ihr Unwesen
© Ludwig Schedl

In den letzten Tagen geschah ein besonders grausamer Fall von Tierquälerei: eine Katze wurde in Itzling verletzt in einen Autoreifen gesteckt und anschließend verbrannt. Doch das ist längst nicht die einzige Form von brutalem Umgang mit Tieren in Stadt und Land Salzburg. Seit Jahren werden immer wieder Giftköder verstreut, welche hauptsächlich auf Hunde abzielen. Erst kürzlich wurde in Schwarzach, Gnigl und Itzling auch auf Katzen geschossen.

Saftige Strafe

Aus rechtlicher Sicht gelten Tiere in Salzburg nicht als Sache. Deshalb droht Tierquälern eine deftige Strafe falls sie gefasst werden.

Man muss nicht untätig zusehen

Vor allem gegen Giftköder kann man sich immer besser zur Wehr setzen. Seit 3 Jahren informiert die Organisation GiftköderRadar Hundebesitzer im deutschsprachigen Raum über gefundene Köder und mutmaßliche Gefahrenbereiche.

Unter folgendem Link können  Sie selbst aktiv werden:

http://www.giftkoeder-radar.com/

Auf den Katzenverbrenner hat die Pfotenhilfe mittlerweile eine Ergreiferprämie von 1000 Euro ausgesprochen. Die Polizei hat in dem Fall Spuren gesichert und ist nach wie vor auf der Suche nach Hinweisen aus der Bevölkerung.