Walkner ist mit Rang fünf sehr zufrieden

Dakar

Walkner ist mit Rang fünf sehr zufrieden

Walkner eröffnet den Tag hinter Barreda-Bort als zweiter Motorrad-Pilot. Der Salzburger fällt auf der letzten Etappe noch auf den fünften Gesamtrang zurück. Den Sieg holt sich der US-Amerikaner Ricky Brabec vor dem Husqvarna-Piloten Pablo Quintanilla und Toby Price.

Mit seiner Leistung ist der 33-Jährige trotzdem zufrieden - er lässt die letzten Tage noch einmal Revue passieren, spricht vom einem extrem starken Starterfeld und weiß, dass er das Dakar-Podium an einem einzigen Tag verloren hat.

„Ich bin wirklich froh, dass ich gesund im Ziel bin. Es war wieder ein schneller Tag mit viel Sand und vielen Steinen, tückisch zum Fehler machen. Ich wusste, dass meine Chancen nur sehr gering waren und hab deshalb auch nicht das Risiko genommen Vollgas zu fahren. Bei Kilometer 40 hab ich mich kurz verfahren. Ich wusste, das war´s jetzt sowieso und bin nur noch sicher ins Ziel gefahren. Ich bin super froh, dass alles noch gut verlaufen ist, aber natürlich war die Erwartungshaltung zu Beginn eine Andere. Die Top drei waren natürlich mein Ziel aber ich kann auch mit dem fünften Platz gut leben. Es ist ein enorm starkes Starterfeld und es war alles extrem beisammen. Ich hab einfach in der ersten Woche zu viel Zeit verloren. Die zwei Navigationsfehler am vierten Tag haben mich 20 Minuten gekostet. 

Es gibt einige Dinge, die man nun analysieren und daran arbeiten muss. Wir wussten alle nicht, was die neue Dakar in Saudi-Arabien bringt. Es ist eine extrem schnelle Dakar, mit weniger Sand als erwartet, vielen groben Steinen und ausgetrockneten Bachbetten. Wir wissen, woran wir nun arbeiten müssen. 

Die zwei schlimmen Stürze von Paulo Goncalves und Edwin Straver, die öffnen einem schon die Augen. Von dem her muss man froh sein, wenn man das alles mitnehmen kann und gesund ins Ziel kommt. Meine Enttäuschung hält sich also in Grenzen. 

Es ist die vierte Dakar die ich gefinisht habe und die Erste die ich nicht auf dem Podium beenden konnte. Es öffnet vielleicht auch ein wenig die Augen, dass ein Podium bei der Rallye-Dakar kein Selbstläufer ist, sondern wirklich hart erkämpft. Dreck aus dem Gesicht wischen, weiter trainieren und nächstes Jahr schaut es wieder anders aus. Ich freue mich nun schon auf daheim. Gratulation auch an Ricky Brabec der ein großartiges Rennen gefahren ist und an meinen KTM-Teamkollegen Toby Price und Pablo Quintanilla!“

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