Team Stronach distanziert sich von

Rießenwirbel im Wahlkampf

Team Stronach distanziert sich von "Todesstrafe" - Sager

Riesenwirbel im Wahlkampf um Frank Stronach! Der Austrokanadier will die Todesstrafe, die 1950 in Österreich abgeschafft worden ist, wieder eingeführt haben. Und zwar für „Berufskiller“. Diese würden die Rechtssicherheit gefährden, sagt er jetzt in einem Interview. Außerdem sei man in Österreich gegenüber Kinderschändern zu weich, da müsse es strengere Strafen geben, so Stronach.

Parteifreunde gehen auf Distanz

Seine engste Mitarbeiterin und Listenzweite Kathrin Nachbaur distanzierte sich unterdessen klar, und auch die drei Landesobleute des Team Stronach, Elisabeth Kaufmann-Bruckberger (NÖ), Gerhard Köfer (Kärnten) und Hans Mayr (Salzburg), lehnen die Todesstrafe ab.

Stronachs rechte Hand Nachbaur distanziert sich in der gleichen Aussendung klar von ihrem Chef: "Es gibt brutale Fälle von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Misshandlungen gegen Frauen und Kinder und die derzeitigen Strafen sind nicht abschreckend genug. Die Schwächsten und Verletzlichsten in unserer Gesellschaft müssen bestmöglich geschützt werden, aber kein Mensch hat das Recht einem anderen Menschen das Leben zu nehmen. Hinrichtungen sind grausam und als gläubiger Mensch habe ich Respekt vor dem Leben und Gott."

Frank rudert zurück

"Meine Einstellung hat vielleicht etwas damit zu tun, dass ich schon jahrzehntelang in Nordamerika lebe. Ich habe mit anderen führenden Personen im Team Stronach darüber gesprochen, sie teilen diese Ansicht nicht, daher kommt das selbstverständlich nicht ins Parteiprogramm", stellte der austro-kanadische Parteigründer fest.

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