So rüsten Sie sich am Besten

Tipps vom ÖAMTC

So rüsten Sie sich am Besten

Für die Fahrt mit dem Auto ins Wintervergnügen sind die Österreicher grundsätzlich gut vorbereitet. Laut einer Online-Erhebung des Clubs unter aktiven Wintersportlern verwenden 99 Prozent Winterreifen, drei Viertel kontrollieren das Scheibenfrostschutzmittel und die Hälfte nimmt Schneeketten für den Ernstfall mit. "Doch auch Nachholbedarf wurde identifiziert: Der Überprüfung der Batterie und dem Einschmieren der Türdichtungen wird weniger Aufmerksamkeit geschenkt – nur etwa ein Viertel erledigt dies im Vorfeld", erklärt Maria Renner, ÖAMTC-Touristikerin. Eine streikende Batterie ist jedoch der häufigste Einsatzgrund für die Pannenfahrer – daher ist eine Überprüfung vor der Abfahrt durchaus sinnvoll, um unangenehme Situationen zu vermeiden.

Häufig nicht an Bord: Decke, Starthilfekabel und Schaufel

 Für längere Standzeiten, z.B. bei einem Stau oder einer Panne, sind nicht alle österreichischen Wintersporturlauber gut gewappnet: Die Erhebung zeigt, dass einige wichtige Dinge an Bord häufig fehlen: "Nur die Hälfte der Befragten denkt an Decke, Frostschutzmittel zum Nachfüllen und Starthilfekabel", macht die ÖAMTC-Expertin auf den Nachholbedarf aufmerksam. Eine Schaufel hat überhaupt nur ein Drittel der Wintersportler an Bord – bei starken Schneefällen ist sie jedoch unabdingbar. Da Staus im winterlichen Ferienreiseverkehr keine Seltenheit sind, empfiehlt sie: "Das Auto mit entsprechenden Hilfsmitteln, genügend Proviant und heißen Getränken ausstatten – insbesondere, wenn Kinder mit an Bord sind." Einen Eiskratzer haben nahezu alle Autofahrer (99 Prozent) dabei, gefolgt von Besen (84 Prozent) und Handschuhen (73 Prozent).

Transport der Winterausrüstung meist im Kofferraum – Sicherung bedenken

Mit 86 Prozent nimmt ein hoher Anteil der Befragten die eigene Ausrüstung mit in den Wintersporturlaub bzw. zum Tages-Skiausflug. Drei Viertel der Wintersportler transportieren ihre Ausrüstung im Kofferraum. "Ganz wichtig ist dabei, die Ladung im Innenraum zu sichern, indem man beispielsweise die Skier vorn und hinten über die Zurrösen durch Gurte befestigt", weiß ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Die Skischuhe können in den Fußräumen hinter Fahrer und Beifahrer gut und sicher verstaut werden. "Lose Gegenstände können, im Falle einer Vollbremsung oder eines Crashs, zum gefährlichen Geschoss werden", warnt Stix. Nur wenige der Befragten verwenden einen Skisack (18 Prozent) oder eine Dachbox (17 Prozent), knapp jeder Zehnte nutzt einen Skiträger.

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